Traditionelle englische Küche: Fish and Chips und Full English Breakfast

2. Februar | Wissenswertes | 2 Kommentare

Englisches Frühstück und die englische Küche haben seit je her einen schlechten Ruf. An den beiden traditionellen, englischen Gerichten „Fish and Chips“ und dem „Full English Breakfast“ kann dies nicht liegen.

Full English Breakfast @ flickr avlxyz

Sicherlich ist die englische Küche nichts für den zarten Magen. Sowohl „Fish and Chips“ als auch das „Full English Breakfast“ sind eher fettige Mahlzeiten, die mit viel frittierter Nahrung aufwarten. Wer sich aber einmal in diese englischen Delikatessen verliebt hat, kommt so schnell davon nicht los. Sie sind typisch englisch.

Englisches Frühstück: Full English Breakfast

Der Tag beginnt mit einem englischen Frühstück. Für die meisten Menschen ist dies kaum vorstellbar, weshalb das „Full English Breakfast“ gerne auch erst zum Mittag gegessen wird. Dieses abwechslungsreiche Frühstück beinhaltet alles was das Herz begehrt. Nur vielleicht nicht so früh am Morgen.

Was zunächst auffällt, sind die vielen warmen Zutaten, die man aus Deutschland zur Frühstückszeit nicht kennt. Begonnen wird aber mit Saft, Cornflakes und Früchten wie Dörrpflaumen oder einer Grapefruit. Dann folgen schnell die charakteristischen Sattmacher des englischen  Frühstücks wie Speck, gebackene warme Bohnen, Toast, ein Spiegel- oder Rührei, Würstchen, gegrillte Tomaten und Champignons.

Regional werden diese Zutaten dann noch durch „Black Pudding“, also Blutwurst, oder Fisch ergänzt. Das Ganze wird mit „Brown Sauce“ gewürzt und getrunken wird dazu natürlich Tee. Längst ist das Frühstück nicht mehr so verbreitet und wird eher am Mittagstisch oder am Wochenende gegessen, erfreut sich aber immer noch größter Beliebtheit. Gerade für Touristen ist ein „Full English“, wie die Inselbewohner sagen, ein absolutes Muss.

Fish and Chips: Britische Nationalspeise

Einst galt „Fish and Chips“ als Nahrung für die Unterschicht. Heute ist es die britische Nationalspeise Nummer Eins. Der frittierte Schellfisch, daumendicke Fritten und grüne Erbsen machen gemeinsam eine gute Figur. Die Starköche in London haben diesen Klassiker immer auf der Karte. Vom Arbeiter in der Frittenbude, die „chippies“ genannt werden, bis zum Hollywoodstar im Nobelrestaurant schwören alle Engländer auf ihre Leibspeise.

Seit mehr als 150 Jahren gibt es „Fish and Chips“. Anfangs aß man es traditionell umwickelt von einer Zeitung. Allerdings gab es immer wieder hygienische Probleme mit der Druckerschwärze, sodass diese Variante nun verboten ist. In einer aktuellen Umfrage lag das Gericht auf der Beliebtheitsskala sogar vor der Queen.

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John Barron schreibt
am 17. Februar 2011 um 20:04 Uhr

Bei English breakfast wird GARNICHTS frittiert und fetter als manchier Deutsches Essen ist es auch nicht, mann muß nur die Deutschen und die Engländer anschauen, sie sind alle viel zu Fett

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Stefan Stulle schreibt
am 23. Juni 2011 um 14:56 Uhr

Ja, wer nicht soviel Ahnung vom Essen hat, schreibt sowas.
Fritierte Kartoffeln haben den Fettgehalt einer Butterbrotscheibe (ohne Wurst).
Wenn man nicht weiß, dass die Briten kaum was zum Mittag (Lunch) essen, könnte meinen, jene fräßen gigantisch in sich rein.
Die wahre, ursprüngliche englische Küche ist viel viel mehr und viel besser, als das was im 19./20 Jahrhundert draus wurde.
Esst bei Spitzenköchen oder in guten Pubs, macht euch selbst ein Bild. Man isst in GB genauso gut oder schlecht wie in jedem anderen Land.

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