Sehenswürdigkeiten

Newport in Wales ist bei Weitem keine pulsierende Großstadt, hat ihren Besuchern aber dennoch Einiges zu bieten, so zum Beispiel die Schwebefähre Transporter Bridge, ein Wahrzeichen der Stadt.

Das Walisische Newport liegt etwa 19 Kilometer von Cardiff entfernt im Süden von Wales, genauer gesagt in der Grafschaft Gwent. Hier bildet es mit seinen gut 140.000 Einwohnern und seiner Fläche von etwa 190 Quadratkilometern die größte Stadt des County, wobei Newport den Stadtstatus erst seit dem Jahre 2002 inne hat. Am Fluss Usk gelegen hat Newport eine gewisse Bedeutung als Hafenstadt, doch der Geschäfts- und Industriepark in Autobahnnähe bildet die eigentliche Grundlage für die örtliche Wirtschaft.

   


Olympia 2012 ist eines der größten Sportereignisse, auf die wir uns in nächster Zeit freuen können. Und dass die Olympischen Spiele in London stattfinden, dürfte dem Prestige beider Seiten zuträglich sein.

So profitiert London sicherlich als Austragungsort für dieses weltweit anerkannte Großereignis, während gleichzeitig die Olympischen Spiele von der Beliebtheit der britischen Hauptstadt profitieren, die ohnehin Scharen an Touristen anlockt und diesen neben dem sportlichen Ereignis jede Menge Sehenswürdigkeiten und eine multi-kulturell geprägte Kultur bietet. Wer also zu den Spielen nach London fährt, kann sich auf einen vielfältigen Urlaub freuen.

   


Die Isles of Scilly ist eine Inselgruppe südwestlich von Cornwall und der Bishop Rock ihr westlichster Zipfel. Er gilt als Grenzstein zwischen dem Vereinigten Königreich und dem Atlantischen Ozean.

Denn nach dem Bishop Rock kommt außer jeder Menge Wasser nichts mehr. Dieses kleine felsige Eiland an der westlichsten Spitze der Isles of Scilly würde vor der Kulisse des Ozeans wohl kaum auffallen, wäre er nicht von einem gigantischen Leuchtturm bebaut, welcher dem Bishop Rock sogar einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde als kleinste bebaute Insel der Welt beschert hat.

   


Die St. Paul’s Cathedral gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in London und ist einer der beeindruckendsten Kirchenbauten in ganz Großbritannien.

Wäre die britische Hauptstadt nicht so dicht bebaut, könnte man die weiße Kuppel der St. Paul’s Cathedral schon von Weitem in der Sonne leuchten sehen, doch so bleibt der beeindruckende Anblick dieses Kirchenbaus den Besuchern verborgen, bis sie dicht an den St. Paul’s Churchyard herangekommen sind, neben dem sich das Gebäude bis auf 111 Meter Höhe erhebt. Wer sich für Architekturgeschichte interessiert hat hier einiges zu entdecken, doch die Kathedrale ist noch weit mehr als nur ein hübscher Sakralbau.

Die Londoner St. Paul’s Cathedral

Es war im Jahre 1675, als die Arbeiten an der St. Paul’s Cathedral begannen, wie sie heute noch in London zu bewundern ist. Es sollte bereits der fünfte Kirchenbau werden, der an dieser Stelle errichtet wurde. Der Vorgänger war im 16. Jahrhundert langsam dem Verfall preisgegeben, 1561 wurde der Kirchturm durch einen Blitzschlag zerstört und 1666 schließlich ein Großteil des Baus im städtischen Großbrand ruiniert. Die zuvor gefassten Pläne, die Kirche zu restaurieren, umzubauen und durch Anbauten zu ergänzen, wurden nun zugunsten eines Neubaus aufgegeben, und es fiel dem Architekten Sir Christopher Wren zu, das Design zu entwerfen.

   


Die walisische Hauptstadt ist zugleich die größte Stadt dieser sogenannten keltischen Nation und die zehntgrößte Stadt des Vereinigten Königreiches. Hier schlägt das kulturelle, wirtschaftliche und sportliche Herz der Waliser.

Natürlich ist Cardiff längst nicht die einzige bedeutende Stadt in Wales, doch sie ist definitiv das ökonomische und kulturelle Zentrum dieses Teils der britischen Inseln. Rund 350.000 Einwohner leben in Cardiff und seinen Vororten, die für etwa 20 Prozent des walisischen Bruttoinlandsprodukts sorgen. Auch in bildungstechnischer Hinsicht ist Cardiff das Herz von Wales, beherbergt die Stadt doch drei Universitäten sowie ein eine Musik- und Theaterschule.

   


Dass Brighton als „kleine Schwester Londons“ gilt, hat seine Berechtigung. Das Seebad im Süden Englands zieht mit zahlreichen Cafés, Restaurants, Geschäften und einem reichen kulturellen Angebot Alle in seinen Bann. Und dass die Sonne hier häufiger scheint als im restlichen Königreich, ist noch ein weiterer Grund, Brighton einen Besuch abzustatten.

Einem unbedeutenden Landarzt aus Sussex ist es zu verdanken, dass aus dem einstig winzigen Fischerdorf Brighthelmstone südlich von London eine wahre Szenestadt wurde. Richard Russel schickte seine drüsenkranken Patienten für Trink- und Badekuren in das nächstgelegene Fischerdorf und war über die positive und heilsame Wirkung selbst so überrascht, dass er 1753 darüber eine Dissertation schrieb, die dem Örtchen zu einem neuen Namen und wahrer Berühmheit verhalf. Die Veröffentlichung schlug in England ein wie eine Bombe, und fortan pilgerten ganze Heerscharen in den kurzerhand umbenannten Küstenort Brighton.

   


Liverpool ist nicht zuletzt dank des hier beheimateten Fußball-Clubs und der Beatles eine der bekanntesten Städte Englands. Sie liegt in der Grafschaft Merseyside im Nordwesten des Landes und zeigt sich hier als facettenreiches Touristenziel.

Denn Liverpool beherbergt einerseits einen großen modernen Hafen, der eine gewichtige Rolle für den englischen Export spielt, und glänzt mit modernen Berühmtheiten wie eben den Beatles, dem FC Liverpool, Schauspieler Jason Isaacs oder Gitarrist Brian Nash, der bei Frankie Goes to Hollywood für den richtigen Sound sorgte. Andererseits zeigt sich Liverpool auch als historische Stadt, die viele Zeugnisse der Vergangenheit bewahren konnte. Außerdem haben Einwohner und Besucher die Qual der Wahl aus einer Vielzahl von Festivals, Konzerten, Theateraufführungen und anderen Kulturveranstaltungen.

   


Ein Ausflug zum Camden Market gehört bei einem London-Besuch unbedingt dazu. Zwar ist das Areal mittlerweile recht überlaufen, da es sich längst nicht mehr um einen Geheimtipp handelt; Doch das besondere Flair ist noch immer da, und jeder London-Tourist sollte dieses wenigstens einmal hautnah erleben.

Hinter dem Namen Camden Market, oder Camden Markets, versteckt sich eine Ansammlung von Märkten, einige unter freiem Himmel, andere in verwinkelten Hallen untergebracht. Hunderttausende Besucher zählt dieses Einkaufsareal im Stadtteil Camden Town wöchentlich und gehört damit zu den meistbesuchten Attraktionen der britischen Hauptstadt. Auch das Feuer, das im Februar 2008 in diesem Teil der Stadt wütete, konnte daran nichts ändern. Die vom Brand verschonten Teile des Marktes blieben geöffnet, die verbrannten Areale wurden wieder aufgebaut und konnten ein gutes Jahr später den Besuchern wieder zugänglich gemacht werden.

   


Jack the Ripper soll zum Ende des 19. Jahrhunderts im Viktorianischen London sein Unwesen getrieben und mehrere Prostituierte getötet und verstümmelt haben. Jedoch ähnelt die Geschichte um den Serienkiller heute mehr einer Legende, denn es gibt sehr viel mehr ungeklärte Rätsel als anerkannte Fakten.

Hinter dem Namen Jack the Ripper steckt der wahrscheinlich berühmteste Serienmörder aller Zeiten. Dabei ist nicht einmal sicher, ob es jemals einen Einzeltäter gegeben hat, der diesen Namen tatsächlich benutzte. Jack the Ripper wurde den ermittelnden Beamten in einem Brief vorgestellt, dessen Verfasser sich zu den Morden bekannte. Doch bis heute weiß Niemand, ob dieses Schreiben echt war und ob sich hier tatsächlich der wirkliche Verbrecher gemeldet hat. Allen Unklarheiten zum Trotz bewegt die Legende weiterhin die Gemüter, und sogar der Tourismus in England profitiert heute davon.

   


Bei dem sogenannten Horse Guards Parade handelt es sich um den größten offenen Platz der britischen Hauptstadt. International bekannt ist er durch das jährlich stattfindende Trooping the Colour, welches jeden zweiten Samstag im Juni begangen wird.

Bei der Trooping the Colour auf der Fläche des Horse Guards Parade handelt es sich um eine Militärparade, die zu Ehren des Geburtstages der Queen oder im Allgemeinen der britischen Monarchen stattfindet. Ihren Ursprung hat sie im zeremoniellen Vorbeitragen der britischen Fahne vor einem anstehenden Krieg oder Kampf. Die Soldaten sollten die Fahne im Krieg so leichter wiedererkennen.

   


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