Schlösser

Der Badeort Eastborne in der südenglischen Grafschaft East Sussex empfiehlt sich vor allem durch seine Eleganz, ist für wirklich aktive Urlauber aber vielleicht eher weniger geeignet.

Denn wie es in vielen Seebädern der Fall ist, kommt man auch hierher nach Eastbourne, um sich zu entspannen, den Alltag hinter sich zu lassen und die Schönheit der südenglischen Küste zu genießen. Nichtsdestotrotz bietet der Badeort, der jedes Jahr immerhin vier Millionen Besucher zählen kann, eine Reihe von Freizeitmöglichkeiten, die vor allem für Familien mit Kindern attraktiv sind, und Ausflüge in die Umgebung halten jede Menge Überraschungen bereit.

   


Auf Camelot soll einst der sagenhafte König Artus seine Ritter der Tafelrunde versammelt haben. Doch über seinen wahrscheinlichen Standort wird ebenso viel gestritten wie über die mögliche Existenz von Artus selbst.

Der Begriff Camelot steht nicht einfach nur für einen Ort aus der englischen Mythologie, sondern stellvertretend für einen ganzen Sagenkreis, dessen Hauptfiguren heute auch über die Grenzen Europas hinweg bekannt sind. Dabei taucht der Name Camelot in den frühesten Überlieferungen über die Abenteuer des König Artus, die wahrscheinlich aus dem 9. Jahrhundert stammen, noch gar nicht auf. Erst französische Schriften aus dem 12. Jahrhundert erwähnen den sagenumwobenen Ort, der später zum Synonym für heldenhafte Ritterburgen wurde.

   


Canterbury ist eine Universitätsstadt im äußersten Südosten Englands und vor allem für die wunderschöne Kathedrale und die hier spielenden „Canterbury Tales“ von dem englischen Schriftsteller Geoffrey Chaucer bekannt.

Canterbury, genauer gesagt die Kathedrale von Canterbury, ist der Sitz des Erzbischofs und geistlichen Oberhaupts der anglikanischen Kirche. Damit fällt dem Kirchenbau und der Stadt eine große Bedeutung zu, denn der Erzbischof von Canterbury ist immerhin derjenige, der die englischen Könige krönt. Außerdem ist die Kathedrale längst zu einem wichtigen Wallfahrtsort geworden, und die Stadt selbst lockt mit so berühmten Söhnen wie Schauspieler Orlando Bloom (1977 hier geboren) jede Menge interessierter Besucher hierher.

   


Nordirland umfasst seit der Abspaltung von der Republik Irland ein Gebiet von nicht ganz 14.000 Quadratkilometern, in dem es eine Menge zu entdecken gibt. Vor allem seine Landschaften und Naturdenkmäler laden zum Entdecken ein, während sich das kulturelle Leben längst nicht nur in der Hauptstadt Belfast abspielt.

Wer in Nordirland unterwegs ist, hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zur Auswahl. Allein die Fülle an Museen ist ebenso erstaunlich wie ihre Vielfalt, sie reicht von großen modernen Einrichtungen bis hin zu kleinen, verträumten Galerien und historischen Gebäuden. Liebhaber zeitgenössischer Kunst beispielsweise können diese in Belfast in gleich fünf Galerien bewundern, darunter die Golden Thread Gallery und Belfast Exposed. Wer dagegen etwas für die Geschichte der Eisenbahn übrig hat, sollte sich einen Besuch im Downpatrick Railway Museum in Down nicht entgehen lassen.

   


Von Schottland geht eine ganz besondere Faszination aus. Landschaften wie die Highlands sind in ihrer Form einzigartig auf der Welt und auch die schottischen Städte haben einiges zu bieten. Deshalb sollte man eine Rundreise durch das ganze Land machen, um möglichst viele der abwechslungsreichen Attraktionen des Landes zu erleben.

Edinburgh Castle ©flickr.com/PaGn

Wenn man eine Schottlandrundreise macht, kommt man an Edinburgh nicht vorbei. Bei den meisten Rundreisen durch Schottland ist diese Stadt sowohl Start- als auch Endpunkt. Schottlands Hauptstadt gehört definitiv zu den schönsten Städten in Großbritannien. Ihr mittelalterliches Erscheinungsbild wird geprägt vom Edinburgh Castle, welches sich auf dem Castle Rock befindet und alle anderen Bauwerke der Stadt überragt.