Madame Tussauds in London hat kürzlich mit einer Paar-Skulptur von Prinz William und seiner Catherine hochrangigen Zuwachs bekommen und sich so eine neue Besucherattraktion gesichert.
Prinz William zierte die ständige Ausstellung des berühmten Wachsfigurenkabinetts schon länger, doch nun darf er in gereifter Form und mit seiner bezaubernden Ehefrau an seiner Seite einen neuen Platz bei Madame Tussauds einnehmen. So könnten der Duke und die Duchess of Cambridge, wie der offizielle Titel des royalen Paars lautet, zum neuen Highlight der Sammlung werden und künftig einen neuen Ansturm auf diese Prominenten-Versammlung der etwas anderen Art auslösen.
Die Automobile von Rolls Royce verkörpern Klasse und Stil und sind ein wichtiges Vermächtnis englischer Kulturgeschichte – Auch wenn das Unternehmen seit einigen Jahren zum BWM-Konzern gehört.
Aber da sich die Marke längst international einen Namen gemacht und Standorte auf der ganzen Welt eingerichtet hat, ist diese Entwicklung vielleicht gar nicht so verwunderlich. Immerhin: Das weltweit größte Rolls-Royce-Museum ist nicht etwa im Heimatland dieser klassischen Automobile, sondern in Österreich zu finden, genauer gesagt in Dornbirn. Das Konzept der Globalisierung bekommt hier also eine ganz neue Bedeutung, und doch bleibt die Marke Rolls Royce weiterhin ein Symbol für englische Eleganz und Klasse.
Westminster Abbey ist die Krönungskirche der britischen Herrscher, eines der Wahrzeichen Londons und ein Ort, indem die Traditionen der englischen Kirche lebendig gehalten werden.
Im Schatten des imposanten Parlamentsgebäudes und dessen berühmtesten Turm – natürlich jenem, der Big Ben beherbergt – mag Westminster Abbey fast etwas unscheinbar wirken, doch die Kirche gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und beeindruckendsten Sakralbauten in London und ganz England. Spätestens seit 2011 ist der Bau Anhängern der Royals auf der ganzen Welt bekannt, denn hier haben sich im April ebendiesen Jahres Prinz William und Kate Middleton das Ja-Wort gegeben.
Die St. Paul’s Cathedral gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in London und ist einer der beeindruckendsten Kirchenbauten in ganz Großbritannien.
Wäre die britische Hauptstadt nicht so dicht bebaut, könnte man die weiße Kuppel der St. Paul’s Cathedral schon von Weitem in der Sonne leuchten sehen, doch so bleibt der beeindruckende Anblick dieses Kirchenbaus den Besuchern verborgen, bis sie dicht an den St. Paul’s Churchyard herangekommen sind, neben dem sich das Gebäude bis auf 111 Meter Höhe erhebt. Wer sich für Architekturgeschichte interessiert hat hier einiges zu entdecken, doch die Kathedrale ist noch weit mehr als nur ein hübscher Sakralbau.
Die Londoner St. Paul’s Cathedral
Es war im Jahre 1675, als die Arbeiten an der St. Paul’s Cathedral begannen, wie sie heute noch in London zu bewundern ist. Es sollte bereits der fünfte Kirchenbau werden, der an dieser Stelle errichtet wurde. Der Vorgänger war im 16. Jahrhundert langsam dem Verfall preisgegeben, 1561 wurde der Kirchturm durch einen Blitzschlag zerstört und 1666 schließlich ein Großteil des Baus im städtischen Großbrand ruiniert. Die zuvor gefassten Pläne, die Kirche zu restaurieren, umzubauen und durch Anbauten zu ergänzen, wurden nun zugunsten eines Neubaus aufgegeben, und es fiel dem Architekten Sir Christopher Wren zu, das Design zu entwerfen.
Bei den Highland Games messen sich Schotten alljährlich in traditionellen Sportarten, die man hierzulande eher weniger kennt. Doch mittlerweile finden die Spiele längst nicht mehr nur im schottischen Hochland statt.
Stattdessen finden sich Highland Games inzwischen auch überall dort, wo es auch schottisch-stämmige Gemeinden gibt, und sogar so mancher Nicht-Schotte findet Spaß an den ungewöhnlichen Wettkämpfen. Trotzdem: Wer es besonders traditionell mag, sollte sich direkt in die Wiege der Highland Games begeben und sich vor Ort von den sportlichen Künsten der Teilnehmer überzeugen. Die bekannteste Veranstaltung ist wohl jene in Braemar, Aberdeenshire, bei der Anfang September meist sogar die königliche Familie anwesend ist, die größte dürfte das im August stattfindende Cowal Highland Gathering sein, die alljärlich rund 3.500 Teilnehmer und bis zu 20.000 Besucher anlockt.
Highland Games: Möge der beste Schotte gewinnen
Wann und wo die Tradition dieser Spiele begann, lässt sich heute nicht auf den Punkt festlegen, doch die Highland Games sind wohl ein Produkt jener Zeit, als die Kelten das heutige Schottland bewohnten. Einige Forscher glauben, dass ein vom schottischen König Malcolm III. im 11. Jahrhundert veranstalteter Wettlauf der Ursprung der modernen Highland Games war, doch die Wurzeln der sportlichen Kämpfe dürften wohl noch sehr viel früher zu finden sein. Jedenfalls hat sich die Tradition bis heute gehalten, jedes Jahr finden hunderte ähnliche Veranstaltungen statt, bei denen sich begleitet von Musik und Tanz hartgesottene Männer wie Frauen in den unterschiedlichsten Disziplinen messen.
Seit 1917 trägt das regierende britische Königsgeschlecht den Namen Windsor. Ursprünglich hieß die Familie seit 1840 Sachsen-Coburg-Gotha. Der erste Windsor war König Georg V.
Aufgrund innerpolitischer Konflikte während des Ersten Weltkrieges, die mit der deutschen Abstammung sowie der Verwandtschaft zur deutschen Königsfamilie zusammenhingen, änderte König Georg V. im Jahr 1917 schließlich den Namen von Sachsen-Coburg-Gotha in Windsor um – und war somit der erste britische Monarch mit diesem Namen. Dieser bezieht sich auf die Stadt Windsor, die in der Grafschaft Berkshire liegt, in der sich die königliche Residenz befindet.