Musik

„Britpop“ war in den 90er Jahren die britische Antwort auf Grunge. Wie ist die Musik auf der Insel entstanden? Und hat „Britpop“ eine Zukunft?

Als in den 90er Jahren Großbritannien, wie der Rest der Welt auch, vom amerikanischen Grunge überflutet wurde, entstand „Britpop“ als britische Antwort. Als die großen Vertreter der Sparte „Britpop“ gelten bis heute immer noch „Oasis“ und „Blur“. Sie haben den Weg für weitere Bands gepflastert. Aber was ist kennzeichnend für „Britpop“? Gibt es „Britpop“ heute noch? Und wenn ja, welche Bands sind seine Ableger? Dieser Beitrag soll ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

„Britpop“ – das beste von der Insel seit den „Beatles“

Der Name „Britpop“ bezeichnet keinen bestimmten Stil und hat auch nichts mit Pop zu tun, sondern es ist eine Rückbesinnung auf britische Musik. Die Wurzeln liegen bei Bands wie den „Beatles“ oder den „Kinks“. Weiterhin beeinflusst von britischen „Independent Bands“ der 80er, wie z.B. „The Smiths“ und „The Stone Roses“, beide aus Manchester, entstanden in den frühen 90er gleich mehrere Alben, die sich einer gewissen britischen Kultur, der „englishness“, verschrieben. Zu den ersten Bands der „Britpop“ -Stunde gehören „Blur“ und „Suede“. Beide Bands haben 1993 die ersten Alben, die diesem Genre zugerechnet werden können veröffentlicht, „Suede“ (selbstbetitelt) und „Modern Life is rubbish“ („Blur“).