London

Eine Städtereise nach London lohnt sich immer, auch wenn es nur ein Wochenende ist, kann man in der Hauptstadt von England viel sehen und erleben.

Es gibt Zahlreiche Angebote an Hotels und Ferienwohnungen, besonders die Wochenendangebote für den Urlaub in einer Ferienwohnung sind sehr zu empfehlen. Es sollte unbedingt ein Hotel oder eine Ferienwohnung in der Nähe einer U-Bahnstation gewählt werden, um von dort aus alle Ziele gut zu erreichen – man muss fast nie lange auf die U-Bahnen warten – sie brauchen nie länger als fünf Minuten bis die nächste kommt.

   


William Turner gehört nicht nur zu den bekanntesten englischen Malern aller Zeiten, sondern gilt auch als einer der wichtigsten Vertreter der gesamten europäischen Romantik.

Der in London geborene Brite prägte mit seinem eigenwilligen Malstil nachhaltig das Bild der englischen Kunst seiner Zeit, seine Gemälde sind nahezu unverwechselbar und bilden auch noch rückblickend einen bedeutenden Part der englischen Romantik, während sie gleichzeitig als Vorläufer späterer Kunststile gelten. Joseph Mallord William Turner, wie der Maler mit vollem Namen hieß, war ein echtes Unikat und zudem äußerst produktiv: Fast 20.000 Werke, darunter Zeichnungen, Ölgemälde und Aquarelle, hinterließ er bei seinem Tod 1851, und eben diese zeugen bis heute von seinem künstlerischen Genie.

   


Der Linksverkehr mag uns seltsam erscheinen, aber im Grunde ist es doch nur konsequent, dass sich die Insel auch in diesem Punkt von den meisten anderen Ländern Europas abhebt. Die Briten sind eben gern ein wenig anders.


Ob nun Linksverkehr oder Rechtsverkehr besser, richtiger oder sicherer ist, lässt sich nicht sagen. Die Unfallstatistiken sind davon unberührt und so ist es wohl einfach eine Sache der Gewohnheit, was man als die bevorzugte Fahrtseite empfindet. Doch wie kam es eigentlich zu der unterschiedlichen Entwicklung im Straßenverkehr und was war zuerst da? Der Rechtsverkehr oder der Linksverkehr? Fragen, auf die es keine hundertprozentigen Antworten gibt, doch diverse Erklärungen und Vermutungen geben Hinweise auf die Entstehung der Fahrtrichtungen.

   


Jährlich findet in London auf der Themse das traditionelle Bootsrennen, „The Boat-Race“, zwischen den renommierten Universitäten Oxford und Cambridge, statt.


Das Bootsrennen zwischen Oxford und Cambridge, welches zum ersten Mal am 10. Juni 1829 ausgetragen, zieht jährlich über eine viertel Million Menschen an. Auf der Themse liefern sich die Studenten beider Unis im Achter einen Ruderwettlauf, der auch schon mal in die Hose gehen kann. Dass „The Boat-Race“ im nächsten Jahr auch wieder stattfinden wird, und das zum 158. Mal, ist jetzt schon klar. Wer aber das Rennen zwischen den zwei Rivalen gewinnen wird, das bleibt abzuwarten. Wie ist dieses Rennen, das ein totaler Publikumsmagnet ist, entstanden?

   


„Britpop“ war in den 90er Jahren die britische Antwort auf Grunge. Wie ist die Musik auf der Insel entstanden? Und hat „Britpop“ eine Zukunft?

Als in den 90er Jahren Großbritannien, wie der Rest der Welt auch, vom amerikanischen Grunge überflutet wurde, entstand „Britpop“ als britische Antwort. Als die großen Vertreter der Sparte „Britpop“ gelten bis heute immer noch „Oasis“ und „Blur“. Sie haben den Weg für weitere Bands gepflastert. Aber was ist kennzeichnend für „Britpop“? Gibt es „Britpop“ heute noch? Und wenn ja, welche Bands sind seine Ableger? Dieser Beitrag soll ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

„Britpop“ – das beste von der Insel seit den „Beatles“

Der Name „Britpop“ bezeichnet keinen bestimmten Stil und hat auch nichts mit Pop zu tun, sondern es ist eine Rückbesinnung auf britische Musik. Die Wurzeln liegen bei Bands wie den „Beatles“ oder den „Kinks“. Weiterhin beeinflusst von britischen „Independent Bands“ der 80er, wie z.B. „The Smiths“ und „The Stone Roses“, beide aus Manchester, entstanden in den frühen 90er gleich mehrere Alben, die sich einer gewissen britischen Kultur, der „englishness“, verschrieben. Zu den ersten Bands der „Britpop“ -Stunde gehören „Blur“ und „Suede“. Beide Bands haben 1993 die ersten Alben, die diesem Genre zugerechnet werden können veröffentlicht, „Suede“ (selbstbetitelt) und „Modern Life is rubbish“ („Blur“).

   


Mods waren die Anhänger einer Jugendbewegung, die mit ihrem speziellen Stil besonders in London in den 1960er Jahren stark präsent war und sich zu einer Subkultur der Arbeiterklasse entwickelte.


Mods leitet sich vom englischen Begriff „modernists“ ab und gibt damit schon eine Hinweis auf den Einfluss, optischer Stil-Elemente, welche diese Subkultur auszeichneten und abgrenzten. Mit adretten Anzügen, teurer Markenkleidung und italienischem Schuhwerk wollten sich die Mods von ihrer Herkunft aus der Arbeiterklasse abheben und ein Bild des Erfolgs und sozialen Aufstiegs mittels ihres anspruchsvollen Stils erzeugen. Der Roller entwickelte sich ebenfalls zum Markenzeichen der Mods, wie auch der Parka, der bei den Roller-Touren die hochwertige Kleidung schützen sollte. Ein ausschweifendes Freizeitleben verbunden mit Musik, Tanzen und Drogenkonsum gehörten zum alltäglichen Mod-Dasein, aber auch der klassische Wochenendausflug an die Küste wurde zum beliebten Ritual der Mod-Bewegung.

   


Dass Brighton als „kleine Schwester Londons“ gilt, hat seine Berechtigung. Das Seebad im Süden Englands zieht mit zahlreichen Cafés, Restaurants, Geschäften und einem reichen kulturellen Angebot Alle in seinen Bann. Und dass die Sonne hier häufiger scheint als im restlichen Königreich, ist noch ein weiterer Grund, Brighton einen Besuch abzustatten.

Einem unbedeutenden Landarzt aus Sussex ist es zu verdanken, dass aus dem einstig winzigen Fischerdorf Brighthelmstone südlich von London eine wahre Szenestadt wurde. Richard Russel schickte seine drüsenkranken Patienten für Trink- und Badekuren in das nächstgelegene Fischerdorf und war über die positive und heilsame Wirkung selbst so überrascht, dass er 1753 darüber eine Dissertation schrieb, die dem Örtchen zu einem neuen Namen und wahrer Berühmheit verhalf. Die Veröffentlichung schlug in England ein wie eine Bombe, und fortan pilgerten ganze Heerscharen in den kurzerhand umbenannten Küstenort Brighton.

   


Ein Ausflug zum Camden Market gehört bei einem London-Besuch unbedingt dazu. Zwar ist das Areal mittlerweile recht überlaufen, da es sich längst nicht mehr um einen Geheimtipp handelt; Doch das besondere Flair ist noch immer da, und jeder London-Tourist sollte dieses wenigstens einmal hautnah erleben.

Hinter dem Namen Camden Market, oder Camden Markets, versteckt sich eine Ansammlung von Märkten, einige unter freiem Himmel, andere in verwinkelten Hallen untergebracht. Hunderttausende Besucher zählt dieses Einkaufsareal im Stadtteil Camden Town wöchentlich und gehört damit zu den meistbesuchten Attraktionen der britischen Hauptstadt. Auch das Feuer, das im Februar 2008 in diesem Teil der Stadt wütete, konnte daran nichts ändern. Die vom Brand verschonten Teile des Marktes blieben geöffnet, die verbrannten Areale wurden wieder aufgebaut und konnten ein gutes Jahr später den Besuchern wieder zugänglich gemacht werden.

   


Jack the Ripper soll zum Ende des 19. Jahrhunderts im Viktorianischen London sein Unwesen getrieben und mehrere Prostituierte getötet und verstümmelt haben. Jedoch ähnelt die Geschichte um den Serienkiller heute mehr einer Legende, denn es gibt sehr viel mehr ungeklärte Rätsel als anerkannte Fakten.

Hinter dem Namen Jack the Ripper steckt der wahrscheinlich berühmteste Serienmörder aller Zeiten. Dabei ist nicht einmal sicher, ob es jemals einen Einzeltäter gegeben hat, der diesen Namen tatsächlich benutzte. Jack the Ripper wurde den ermittelnden Beamten in einem Brief vorgestellt, dessen Verfasser sich zu den Morden bekannte. Doch bis heute weiß Niemand, ob dieses Schreiben echt war und ob sich hier tatsächlich der wirkliche Verbrecher gemeldet hat. Allen Unklarheiten zum Trotz bewegt die Legende weiterhin die Gemüter, und sogar der Tourismus in England profitiert heute davon.

   


Bei dem sogenannten Horse Guards Parade handelt es sich um den größten offenen Platz der britischen Hauptstadt. International bekannt ist er durch das jährlich stattfindende Trooping the Colour, welches jeden zweiten Samstag im Juni begangen wird.

Bei der Trooping the Colour auf der Fläche des Horse Guards Parade handelt es sich um eine Militärparade, die zu Ehren des Geburtstages der Queen oder im Allgemeinen der britischen Monarchen stattfindet. Ihren Ursprung hat sie im zeremoniellen Vorbeitragen der britischen Fahne vor einem anstehenden Krieg oder Kampf. Die Soldaten sollten die Fahne im Krieg so leichter wiedererkennen.

   


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