Kelten

Bei den Highland Games messen sich Schotten alljährlich in traditionellen Sportarten, die man hierzulande eher weniger kennt. Doch mittlerweile finden die Spiele längst nicht mehr nur im schottischen Hochland statt.

Stattdessen finden sich Highland Games inzwischen auch überall dort, wo es auch schottisch-stämmige Gemeinden gibt, und sogar so mancher Nicht-Schotte findet Spaß an den ungewöhnlichen Wettkämpfen. Trotzdem: Wer es besonders traditionell mag, sollte sich direkt in die Wiege der Highland Games begeben und sich vor Ort von den sportlichen Künsten der Teilnehmer überzeugen. Die bekannteste Veranstaltung ist wohl jene in Braemar, Aberdeenshire, bei der Anfang September meist sogar die königliche Familie anwesend ist, die größte dürfte das im August stattfindende Cowal Highland Gathering sein, die alljärlich rund 3.500 Teilnehmer und bis zu 20.000 Besucher anlockt.

Highland Games: Möge der beste Schotte gewinnen

Wann und wo die Tradition dieser Spiele begann, lässt sich heute nicht auf den Punkt festlegen, doch die Highland Games sind wohl ein Produkt jener Zeit, als die Kelten das heutige Schottland bewohnten. Einige Forscher glauben, dass ein vom schottischen König Malcolm III. im 11. Jahrhundert veranstalteter Wettlauf der Ursprung der modernen Highland Games war, doch die Wurzeln der sportlichen Kämpfe dürften wohl noch sehr viel früher zu finden sein. Jedenfalls hat sich die Tradition bis heute gehalten, jedes Jahr finden hunderte ähnliche Veranstaltungen statt, bei denen sich begleitet von Musik und Tanz hartgesottene Männer wie Frauen in den unterschiedlichsten Disziplinen messen.

   


Die walisische Hauptstadt ist zugleich die größte Stadt dieser sogenannten keltischen Nation und die zehntgrößte Stadt des Vereinigten Königreiches. Hier schlägt das kulturelle, wirtschaftliche und sportliche Herz der Waliser.

Natürlich ist Cardiff längst nicht die einzige bedeutende Stadt in Wales, doch sie ist definitiv das ökonomische und kulturelle Zentrum dieses Teils der britischen Inseln. Rund 350.000 Einwohner leben in Cardiff und seinen Vororten, die für etwa 20 Prozent des walisischen Bruttoinlandsprodukts sorgen. Auch in bildungstechnischer Hinsicht ist Cardiff das Herz von Wales, beherbergt die Stadt doch drei Universitäten sowie ein eine Musik- und Theaterschule.

   


Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in England ist Stonehenge. Der Name bedeutet im Altenglischen “hängende Steine”. Noch immer ist nicht eindeutig geklärt, wozu die Steikreise genau dienten. Offensichtlich wurde mit der Errichtung aber bereits in der Jungsteinzeit begonnen.

Stonehenge ©flickr.com/Grufnik

Das Bauwerk von Stonehenge befindet sich im Süden Englands in Wiltshire in der Nähe von Salisbury. Wie genau die bis zu 50 Tonnen schweren Steinblöcke in der damaligen Zeit aufgestellt wurden, ist ein Rätsel. Nach Salibury wurden sie aber über den Fluß gebracht, vermutlich mit Flößen.