Die walisische Hauptstadt ist zugleich die größte Stadt dieser sogenannten keltischen Nation und die zehntgrößte Stadt des Vereinigten Königreiches. Hier schlägt das kulturelle, wirtschaftliche und sportliche Herz der Waliser.
Natürlich ist Cardiff längst nicht die einzige bedeutende Stadt in Wales, doch sie ist definitiv das ökonomische und kulturelle Zentrum dieses Teils der britischen Inseln. Rund 350.000 Einwohner leben in Cardiff und seinen Vororten, die für etwa 20 Prozent des walisischen Bruttoinlandsprodukts sorgen. Auch in bildungstechnischer Hinsicht ist Cardiff das Herz von Wales, beherbergt die Stadt doch drei Universitäten sowie ein eine Musik- und Theaterschule.
Mods waren die Anhänger einer Jugendbewegung, die mit ihrem speziellen Stil besonders in London in den 1960er Jahren stark präsent war und sich zu einer Subkultur der Arbeiterklasse entwickelte.
Mods leitet sich vom englischen Begriff „modernists“ ab und gibt damit schon eine Hinweis auf den Einfluss, optischer Stil-Elemente, welche diese Subkultur auszeichneten und abgrenzten. Mit adretten Anzügen, teurer Markenkleidung und italienischem Schuhwerk wollten sich die Mods von ihrer Herkunft aus der Arbeiterklasse abheben und ein Bild des Erfolgs und sozialen Aufstiegs mittels ihres anspruchsvollen Stils erzeugen. Der Roller entwickelte sich ebenfalls zum Markenzeichen der Mods, wie auch der Parka, der bei den Roller-Touren die hochwertige Kleidung schützen sollte. Ein ausschweifendes Freizeitleben verbunden mit Musik, Tanzen und Drogenkonsum gehörten zum alltäglichen Mod-Dasein, aber auch der klassische Wochenendausflug an die Küste wurde zum beliebten Ritual der Mod-Bewegung.
Das British Museum in London gehört zu den bekanntesten Museen der Welt und beherbergt eine beeindruckende Sammlung von nahezu sieben Millionen Zeugnissen der Kunst- und Kulturgeschichte.
Fünf bis sechs Millionen Besucher zählt das British Museum jährlich, und kaum einer kommt enttäuscht aus dem gewaltigen Museumskomplex heraus, zumal der Eintritt wie in Großbritannien vielerorts üblich frei ist – Ein Luxus, den sich Museumsliebhaber hierzulande sicherlich auch wünschen würden. Alles, was man mitbringen muss, ist demnach genügend Zeit und Interesse, um die vielfältige Sammlung von Objekten aus aller Welt angemessen betrachten zu können.
Der englische Weihnachtsmann fing seine Karriere eigentlich nicht als Geschenkebringer an, sondern findet seine Wurzeln im sehr unchristlichen Heidentum. Father Christmas verbirgt aber auch unter christlicher Fahne so einige Geheimnisse.
Angeblich hat alles um Father Christmas mit dem heidnischen Gott Wodan angefangen, der im anglikanischen Raum in etwa mit dem nordischen Gott Odin verglichen werden konnte (eine Hinterlassenschaft der Wikinger Überfälle Englands), der aber der Wortherkunft her viel eher einem Merkur glich, da er auch mit Poesie, Inspiration, aber auch Wut in Verbindung gebracht wurde (In der Etymologie übersetzt sich der Wortteil “Wod” in diese verschiedenen Wörter, je nachdem, von welchem Sprachstamm man ausgeht).
Nordirland umfasst seit der Abspaltung von der Republik Irland ein Gebiet von nicht ganz 14.000 Quadratkilometern, in dem es eine Menge zu entdecken gibt. Vor allem seine Landschaften und Naturdenkmäler laden zum Entdecken ein, während sich das kulturelle Leben längst nicht nur in der Hauptstadt Belfast abspielt.
Wer in Nordirland unterwegs ist, hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zur Auswahl. Allein die Fülle an Museen ist ebenso erstaunlich wie ihre Vielfalt, sie reicht von großen modernen Einrichtungen bis hin zu kleinen, verträumten Galerien und historischen Gebäuden. Liebhaber zeitgenössischer Kunst beispielsweise können diese in Belfast in gleich fünf Galerien bewundern, darunter die Golden Thread Gallery und Belfast Exposed. Wer dagegen etwas für die Geschichte der Eisenbahn übrig hat, sollte sich einen Besuch im Downpatrick Railway Museum in Down nicht entgehen lassen.
Der New Forest im Süden Englands ist eine Landschaft, in der noch unerschlossene und unberührte Wälder, Heiden und Ebenen zu finden sind. Hier lebt es sich in kleinen Dörfchen ganz gemütlich und ruhig, weitab vom hektischen Treiben jeglicher Großstädte.
Für Touristen ist der New Forest ein höchst einladendes Ziel, denn hier lässt es sich einer malerischen Gegend so gut entspannen wie nur möglich. Der New Forest Nationalpark wird weiterhin dafür sorgen, dass die unberührte Natur hier auch unberührt bleibt und Engländer wie Touristen auf der britischen Insel dieses wunderbare Fleckchen Erde noch lange genießen können. Wer übrigens glaubt, der New Forest sei nur etwas für Naturliebhaber, irrt jedoch gewaltig, denn die Gegend hat noch sehr viel mehr zu bieten.
Die Geschichten von Robin Hood sind sehr geläufig. Viele Kinder wachsen mit der Legende auf, wieviel Wahrheit ist aber eigentlich dran?
Von Robin Hood gibt es keine Nachweise, dass er gelebt hat. In Geschichten und Sagen wird von ihm berichtet, was also für uns heute keinen Abbruch an seiner Existenz tut: Seine Abenteuer begeistern uns – ob er nun wirklich gelebt hat oder nicht.
Robin Hood: Der edelmütige Bogenschütze
Robin Hood tauchte in mehreren Schriftstücken des 13. Jahrhunderts auf. Er soll ein außergewöhnlicher Bogenschütze gewesen sein, der sich besonders für die Armen einsetzte, indem er die Reichenberaubte und die Bedürftigen beschenkte.
Von Mönchen, welche seinem Onkel auf dem Sterbebett sein Anwesen absprachen, um sein Erbe beraubt, lebte er mit seinem Freund Little John, der eigentlich sehr groß war, im Wald. Sie beschlossen, nur von Pfeil und Bogen zu leben, und ihnen folgten schnell viele junge Leute.
Es wurde jedoch bald klar, dass man sich nicht ausschließlich vom Waldboden ernähren kann, und so luden sie Jeden, den sie trafen, ein, mit ihnen zu speisen, und raubten ihn anschließend aus.
Jack the Ripper soll zum Ende des 19. Jahrhunderts im Viktorianischen London sein Unwesen getrieben und mehrere Prostituierte getötet und verstümmelt haben. Jedoch ähnelt die Geschichte um den Serienkiller heute mehr einer Legende, denn es gibt sehr viel mehr ungeklärte Rätsel als anerkannte Fakten.
Hinter dem Namen Jack the Ripper steckt der wahrscheinlich berühmteste Serienmörder aller Zeiten. Dabei ist nicht einmal sicher, ob es jemals einen Einzeltäter gegeben hat, der diesen Namen tatsächlich benutzte. Jack the Ripper wurde den ermittelnden Beamten in einem Brief vorgestellt, dessen Verfasser sich zu den Morden bekannte. Doch bis heute weiß Niemand, ob dieses Schreiben echt war und ob sich hier tatsächlich der wirkliche Verbrechergemeldet hat. Allen Unklarheiten zum Trotz bewegt die Legende weiterhin die Gemüter, und sogar der Tourismus in England profitiert heute davon.
The London Dungeon ist ein Gruselkabinett in der Tooley Street. Es ist die etwas andere Sightseeing-Tour durch die englische Hauptstadt.
In London können die Touristen viele Sehenswürdigkeiten entdecken und bestaunen. Es gibt jedoch eine ganz besondere Sightseeing-Tour, die Ihnen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Die Rede ist vom London Dungeon. Das Gruselkabinett in der Tooley Street nimmt Sie mit auf einen Horrortrip durch die englische Geschichte.