Gebäude

Harrods, der berühmte Shopping-Tempel in London, gehört wahrscheinlich zu den exklusivsten und definitiv zu den bekanntesten Warenhäusern der Welt.

Wer sich einmal in der britischen Hauptstadt ins Einkaufsgetümmel stürzt, kommt an einem Bummel durch Harrods eigentlich nicht vorbei. Zwar kann es sich der Durchschnitts-Tourist wohl kaum leisten, hier tatsächlich nach Herzenslust einzukaufen, doch selbst das Anschauen der bunten Auslagen in ihrem exklusiven Ambiente lohnt in jedem Fall. Vor allem für all jene, die extra zum Weihnachtsshopping in London unterwegs sind, ist Harrods ein absolutes Muss, wenn nicht zum Geld ausgeben dann doch wenigstens, um sich Geschenkideen und Inspiration für die heimische Dekoration zu holen.

   


Die Isles of Scilly ist eine Inselgruppe südwestlich von Cornwall und der Bishop Rock ihr westlichster Zipfel. Er gilt als Grenzstein zwischen dem Vereinigten Königreich und dem Atlantischen Ozean.

Denn nach dem Bishop Rock kommt außer jeder Menge Wasser nichts mehr. Dieses kleine felsige Eiland an der westlichsten Spitze der Isles of Scilly würde vor der Kulisse des Ozeans wohl kaum auffallen, wäre er nicht von einem gigantischen Leuchtturm bebaut, welcher dem Bishop Rock sogar einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde als kleinste bebaute Insel der Welt beschert hat.

   


Westminster Abbey ist die Krönungskirche der britischen Herrscher, eines der Wahrzeichen Londons und ein Ort, indem die Traditionen der englischen Kirche lebendig gehalten werden.

Im Schatten des imposanten Parlamentsgebäudes und dessen berühmtesten Turm – natürlich jenem, der Big Ben beherbergt – mag Westminster Abbey fast etwas unscheinbar wirken, doch die Kirche gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und beeindruckendsten Sakralbauten in London und ganz England. Spätestens seit 2011 ist der Bau Anhängern der Royals auf der ganzen Welt bekannt, denn hier haben sich im April ebendiesen Jahres Prinz William und Kate Middleton das Ja-Wort gegeben.

   


Die St. Paul’s Cathedral gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in London und ist einer der beeindruckendsten Kirchenbauten in ganz Großbritannien.

Wäre die britische Hauptstadt nicht so dicht bebaut, könnte man die weiße Kuppel der St. Paul’s Cathedral schon von Weitem in der Sonne leuchten sehen, doch so bleibt der beeindruckende Anblick dieses Kirchenbaus den Besuchern verborgen, bis sie dicht an den St. Paul’s Churchyard herangekommen sind, neben dem sich das Gebäude bis auf 111 Meter Höhe erhebt. Wer sich für Architekturgeschichte interessiert hat hier einiges zu entdecken, doch die Kathedrale ist noch weit mehr als nur ein hübscher Sakralbau.

Die Londoner St. Paul’s Cathedral

Es war im Jahre 1675, als die Arbeiten an der St. Paul’s Cathedral begannen, wie sie heute noch in London zu bewundern ist. Es sollte bereits der fünfte Kirchenbau werden, der an dieser Stelle errichtet wurde. Der Vorgänger war im 16. Jahrhundert langsam dem Verfall preisgegeben, 1561 wurde der Kirchturm durch einen Blitzschlag zerstört und 1666 schließlich ein Großteil des Baus im städtischen Großbrand ruiniert. Die zuvor gefassten Pläne, die Kirche zu restaurieren, umzubauen und durch Anbauten zu ergänzen, wurden nun zugunsten eines Neubaus aufgegeben, und es fiel dem Architekten Sir Christopher Wren zu, das Design zu entwerfen.

   


Das British Museum in London gehört zu den bekanntesten Museen der Welt und beherbergt eine beeindruckende Sammlung von nahezu sieben Millionen Zeugnissen der Kunst- und Kulturgeschichte.

Fünf bis sechs Millionen Besucher zählt das British Museum jährlich, und kaum einer kommt enttäuscht aus dem gewaltigen Museumskomplex heraus, zumal der Eintritt wie in Großbritannien vielerorts üblich frei ist – Ein Luxus, den sich Museumsliebhaber hierzulande sicherlich auch wünschen würden. Alles, was man mitbringen muss, ist demnach genügend Zeit und Interesse, um die vielfältige Sammlung von Objekten aus aller Welt angemessen betrachten zu können.

   


Liverpool ist nicht zuletzt dank des hier beheimateten Fußball-Clubs und der Beatles eine der bekanntesten Städte Englands. Sie liegt in der Grafschaft Merseyside im Nordwesten des Landes und zeigt sich hier als facettenreiches Touristenziel.

Denn Liverpool beherbergt einerseits einen großen modernen Hafen, der eine gewichtige Rolle für den englischen Export spielt, und glänzt mit modernen Berühmtheiten wie eben den Beatles, dem FC Liverpool, Schauspieler Jason Isaacs oder Gitarrist Brian Nash, der bei Frankie Goes to Hollywood für den richtigen Sound sorgte. Andererseits zeigt sich Liverpool auch als historische Stadt, die viele Zeugnisse der Vergangenheit bewahren konnte. Außerdem haben Einwohner und Besucher die Qual der Wahl aus einer Vielzahl von Festivals, Konzerten, Theateraufführungen und anderen Kulturveranstaltungen.

   


Nordirland umfasst seit der Abspaltung von der Republik Irland ein Gebiet von nicht ganz 14.000 Quadratkilometern, in dem es eine Menge zu entdecken gibt. Vor allem seine Landschaften und Naturdenkmäler laden zum Entdecken ein, während sich das kulturelle Leben längst nicht nur in der Hauptstadt Belfast abspielt.

Wer in Nordirland unterwegs ist, hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zur Auswahl. Allein die Fülle an Museen ist ebenso erstaunlich wie ihre Vielfalt, sie reicht von großen modernen Einrichtungen bis hin zu kleinen, verträumten Galerien und historischen Gebäuden. Liebhaber zeitgenössischer Kunst beispielsweise können diese in Belfast in gleich fünf Galerien bewundern, darunter die Golden Thread Gallery und Belfast Exposed. Wer dagegen etwas für die Geschichte der Eisenbahn übrig hat, sollte sich einen Besuch im Downpatrick Railway Museum in Down nicht entgehen lassen.

   


Oxford ist vor allem durch seine hochgelobte Universität weltberühmt. Aber die Stadt in Großbritannien hat noch mehr zu bieten.

Radcliffe Camera in Oxford ©Flickr Iain Farrell

Oxford liegt nordwestlich von London. Mit ca. 150.000 Einwohnern ist es eine kleine Stadt, die  trotzdem weltberühmt ist. Den guten Ruf hat die Stadt ihrer renommiertesten Universität zu verdanken – der University of Oxford. Hier haben Berühmtheiten wie zum Beispiel Oscar Wilde, Stephen Hawking, Tony Blair oder Rowan Atkinson die Schulbank gedrückt. Aber Oxford hat noch viel mehr zu bieten.