William Turner gehört nicht nur zu den bekanntesten englischen Malern aller Zeiten, sondern gilt auch als einer der wichtigsten Vertreter der gesamten europäischen Romantik.
Der in London geborene Brite prägte mit seinem eigenwilligen Malstil nachhaltig das Bild der englischen Kunst seiner Zeit, seine Gemälde sind nahezu unverwechselbar und bilden auch noch rückblickend einen bedeutenden Part der englischen Romantik, während sie gleichzeitig als Vorläufer späterer Kunststile gelten. Joseph Mallord William Turner, wie der Maler mit vollem Namen hieß, war ein echtes Unikat und zudem äußerst produktiv: Fast 20.000 Werke, darunter Zeichnungen, Ölgemälde und Aquarelle, hinterließ er bei seinem Tod 1851, und eben diese zeugen bis heute von seinem künstlerischen Genie.
„Toad in the Hole” ist der Name eines englischen Gerichts, das aus herzhaften Würstchen, gebettet in einen Teig ähnlich den Yorkshire Puddings, besteht.
Diese Spezialität ist bei uns zwar nicht so bekannt wie die typisch englischen Fish and Chips oder die urigen Cornish Pasties, doch das lässt sich ja ändern. Für nicht-englische Gaumen mag die „Kröte im Loch“, wie „Toad in the Hole“ wortwörtlich übersetzt heißt, erst einmal etwas ungewöhnlich sein, doch gerade wer ohnehin eine Schwäche für herzhafte Schweinswürste hat, wird wohl Gefallen an diesem Gericht finden. Allerdings kann es auch genauso gut mit Rindfleisch- oder vegetarischen Tofu-Würstchen zubereitet werden, so lässt es sich jedem Geschmack anpassen.
Der Silverstone Circuit ist eine der bekanntesten Rennstrecken Europas und steht für mittlerweile mehr als 60 Jahre englische Rennsportgeschichte.
Denn es war im Jahre 1948, als die Rennstrecke eröffnet wurde, und seitdem gab es hier nicht nur unendliche Stunden voller Motorengeheul und begeistertem Applaus, sondern jede Menge sporthistorisch wertvolle Momente. Spannend und bewegend geht es immer wieder zu, wenn sich die Profis der Formel 1, MotoGP oder Superbike WM mit ihren Maschinen hier messen und das Publikum mit atemberaubenden Manövern unterhalten, doch leider gab es auch düstere Augenblicke in der Geschichte dieser Rennstrecke.
Der Badeort Eastborne in der südenglischen Grafschaft East Sussex empfiehlt sich vor allem durch seine Eleganz, ist für wirklich aktive Urlauber aber vielleicht eher weniger geeignet.
Denn wie es in vielen Seebädern der Fall ist, kommt man auch hierher nach Eastbourne, um sich zu entspannen, den Alltag hinter sich zu lassen und die Schönheit der südenglischen Küste zu genießen. Nichtsdestotrotz bietet der Badeort, der jedes Jahr immerhin vier Millionen Besucher zählen kann, eine Reihe von Freizeitmöglichkeiten, die vor allem für Familien mit Kindern attraktiv sind, und Ausflüge in die Umgebung halten jede Menge Überraschungen bereit.
Der Naturalist Charles Darwin ist nicht nur einer der berühmtesten Briten, sondern einer der bekanntesten Forscher aller Zeiten. Mit seiner Evolutionstheorie erschütterte er die christliche Glaubenslehre und entwickelte neue Paradigmen für die Naturwissenschaften.
Daher gilt Charles Darwin heute als einer der bedeutendsten Naturkundler aller Zeiten, immerhin legte er den Grundstein für vollkommen neue wissenschaftliche Forschungszweige. Allerdings fanden seine Theorien bekanntermaßen nicht überall Anklang und einige seiner Thesen blieben lange Zeit höchst umstritten. Doch so wie sich Darwins Ansicht nach stets der Stärkere durchsetzt, konnten sich auch seine Theorien schließlich behaupten, wobei beispielsweise seine Selektionstheorie erst nach seinem Tod ihren Durchbruch feiern konnte.
Der Linksverkehr mag uns seltsam erscheinen, aber im Grunde ist es doch nur konsequent, dass sich die Insel auch in diesem Punkt von den meisten anderen Ländern Europas abhebt. Die Briten sind eben gern ein wenig anders.
Ob nun Linksverkehr oder Rechtsverkehr besser, richtiger oder sicherer ist, lässt sich nicht sagen. Die Unfallstatistiken sind davon unberührt und so ist es wohl einfach eine Sache der Gewohnheit, was man als die bevorzugte Fahrtseite empfindet. Doch wie kam es eigentlich zu der unterschiedlichen Entwicklung im Straßenverkehr und was war zuerst da? Der Rechtsverkehr oder der Linksverkehr? Fragen, auf die es keine hundertprozentigen Antworten gibt, doch diverse Erklärungen und Vermutungen geben Hinweise auf die Entstehung der Fahrtrichtungen.
Mods waren die Anhänger einer Jugendbewegung, die mit ihrem speziellen Stil besonders in London in den 1960er Jahren stark präsent war und sich zu einer Subkultur der Arbeiterklasse entwickelte.
Mods leitet sich vom englischen Begriff „modernists“ ab und gibt damit schon eine Hinweis auf den Einfluss, optischer Stil-Elemente, welche diese Subkultur auszeichneten und abgrenzten. Mit adretten Anzügen, teurer Markenkleidung und italienischem Schuhwerk wollten sich die Mods von ihrer Herkunft aus der Arbeiterklasse abheben und ein Bild des Erfolgs und sozialen Aufstiegs mittels ihres anspruchsvollen Stils erzeugen. Der Roller entwickelte sich ebenfalls zum Markenzeichen der Mods, wie auch der Parka, der bei den Roller-Touren die hochwertige Kleidung schützen sollte. Ein ausschweifendes Freizeitleben verbunden mit Musik, Tanzen und Drogenkonsum gehörten zum alltäglichen Mod-Dasein, aber auch der klassische Wochenendausflug an die Küste wurde zum beliebten Ritual der Mod-Bewegung.
Der New Forest im Süden Englands ist eine Landschaft, in der noch unerschlossene und unberührte Wälder, Heiden und Ebenen zu finden sind. Hier lebt es sich in kleinen Dörfchen ganz gemütlich und ruhig, weitab vom hektischen Treiben jeglicher Großstädte.
Für Touristen ist der New Forest ein höchst einladendes Ziel, denn hier lässt es sich einer malerischen Gegend so gut entspannen wie nur möglich. Der New Forest Nationalpark wird weiterhin dafür sorgen, dass die unberührte Natur hier auch unberührt bleibt und Engländer wie Touristen auf der britischen Insel dieses wunderbare Fleckchen Erde noch lange genießen können. Wer übrigens glaubt, der New Forest sei nur etwas für Naturliebhaber, irrt jedoch gewaltig, denn die Gegend hat noch sehr viel mehr zu bieten.
Die Geschichten von Robin Hood sind sehr geläufig. Viele Kinder wachsen mit der Legende auf, wieviel Wahrheit ist aber eigentlich dran?
Von Robin Hood gibt es keine Nachweise, dass er gelebt hat. In Geschichten und Sagen wird von ihm berichtet, was also für uns heute keinen Abbruch an seiner Existenz tut: Seine Abenteuer begeistern uns – ob er nun wirklich gelebt hat oder nicht.
Robin Hood: Der edelmütige Bogenschütze
Robin Hood tauchte in mehreren Schriftstücken des 13. Jahrhunderts auf. Er soll ein außergewöhnlicher Bogenschütze gewesen sein, der sich besonders für die Armen einsetzte, indem er die Reichenberaubte und die Bedürftigen beschenkte.
Von Mönchen, welche seinem Onkel auf dem Sterbebett sein Anwesen absprachen, um sein Erbe beraubt, lebte er mit seinem Freund Little John, der eigentlich sehr groß war, im Wald. Sie beschlossen, nur von Pfeil und Bogen zu leben, und ihnen folgten schnell viele junge Leute.
Es wurde jedoch bald klar, dass man sich nicht ausschließlich vom Waldboden ernähren kann, und so luden sie Jeden, den sie trafen, ein, mit ihnen zu speisen, und raubten ihn anschließend aus.
Jack the Ripper soll zum Ende des 19. Jahrhunderts im Viktorianischen London sein Unwesen getrieben und mehrere Prostituierte getötet und verstümmelt haben. Jedoch ähnelt die Geschichte um den Serienkiller heute mehr einer Legende, denn es gibt sehr viel mehr ungeklärte Rätsel als anerkannte Fakten.
Hinter dem Namen Jack the Ripper steckt der wahrscheinlich berühmteste Serienmörder aller Zeiten. Dabei ist nicht einmal sicher, ob es jemals einen Einzeltäter gegeben hat, der diesen Namen tatsächlich benutzte. Jack the Ripper wurde den ermittelnden Beamten in einem Brief vorgestellt, dessen Verfasser sich zu den Morden bekannte. Doch bis heute weiß Niemand, ob dieses Schreiben echt war und ob sich hier tatsächlich der wirkliche Verbrechergemeldet hat. Allen Unklarheiten zum Trotz bewegt die Legende weiterhin die Gemüter, und sogar der Tourismus in England profitiert heute davon.