Stonehenge in England – Kultstätte oder Kalender

16. September | Reise | Keine Kommentare

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in England ist Stonehenge. Der Name bedeutet im Altenglischen “hängende Steine”. Noch immer ist nicht eindeutig geklärt, wozu die Steikreise genau dienten. Offensichtlich wurde mit der Errichtung aber bereits in der Jungsteinzeit begonnen.

Stonehenge ©flickr.com/Grufnik

Das Bauwerk von Stonehenge befindet sich im Süden Englands in Wiltshire in der Nähe von Salisbury. Wie genau die bis zu 50 Tonnen schweren Steinblöcke in der damaligen Zeit aufgestellt wurden, ist ein Rätsel. Nach Salibury wurden sie aber über den Fluß gebracht, vermutlich mit Flößen.

Stonehenge wurde offenbar in mehreren Bauphasen errichtet. Die letzte Phase endete etwa 1600 v. Chr. Danach sah Stonehenge so aus, dass um ein u-förmiges Zentrum 3 Steinkreise standen, die ihrerseits von zwei Wällen umgeben waren. Die gesamte Struktur hat einen Durchmesser von etwa 100 Metern. Manche der Steine sind bis zu sieben Meter hoch.

Stonehenge in England – Ort voller Mysterien

Auch heute noch ist Stonehenge ein fast mythologischer Ort, vor allem wenn man sich dort zur Sommersonnenwende die Zeremonie des Druidenkults ansieht. Den genauen Tag dafür kann man über die Position der Steine berechnen. Theorien über die eigentliche Verwendung von Stonehenge gibt es viele, vielleicht stimmen sogar alle oder auch gar keine.

Durch zahlreiche Knochenfunde in unmittelbarer Umgebung erscheint die Verwendung als rituelle Kultstätte der Kelten naheliegend. Allerdings kann man auch die Verwendung als astronomischen Kalender nicht ausschliessen, weil sich durch die Ausrichtung auf die Sommersonnenwende auch andere wichtige Tage bestimmen lassen, an denen vielleicht früher keltische Feste gefeiert wurden.

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