Schottland: Kleines Land, große Musiker

14. Dezember | Schottland | Keine Kommentare

Obwohl Schottland ein relativ kleines überschaubares Land ist hat es bereits viele berühmte Künstler verschiedener Stilrichtungen hervorgebracht. Die traditionellen Volkslieder sind darüber aber nicht in Vergessenheit geraten.


Viele berühmte Musiker, die es zur Weltklasse gebracht haben stammen aus Schottland, darunter vor allem Künstler aus den Bereichen Pop und der klassischen Musik. Des Weiteren können die Schotten eine lange Volksmusiktradition ihr Eigen nennen, die auch heute noch in den Pubs gelebt wird. Aus historischen, geographischen, sowie sozialen Gegebenheiten haben sich im Laufe der Zeit Volkslieder entwickelt, die noch heute in den Kneipen gesungen werden. Nicht selten werden die Lieder von traditionellen Instrumenten wie dem Dudelsack oder der keltischen Harfe begleitet. In der Schottischen Volksmusik haben sich dabei die verschiedensten Musikstile herausgebildet, sodass dieser Bereich sehr vielfältig ist in seinem Angebot. Neben gälischer Musik ist auch der schottische Folk sehr beliebt. Die schottische Band Runrig kreierte einst sogar den Musikstil des Folk-Rock, welcher Elemente aus beiden Stilen miteinander verschmelzen lässt.

Die Bedeutung der klassischen Musik in Schottland

Fans klassischer Musik werden schottische Talente wie die Schlagzeugerin Evelyn Glennie oder der Dirigent Sir Alexander Gibson nicht unbekannt sein. Die Komponisten Craig Armstrong, James MacMillan und Thea Musgrave sind ebenfalls schottischer Abstammung. Doch auch viele andere berühmte Künstler der internationalen klassischen Musikszene haben sich in Schottland niedergelassen. Unter ihnen befinden sich beispielsweise der britische Komponist Sir Peter Maxwell Davis, der in Tallinn geborene Dirigent Neeme Järvi oder die Komponistin Sally Beamish. Das besondere Highlight für Musiker dieser Stilrichtung ist das „Edinburgh International Festival“, welches das nächste mal vom 9. August – 2. September 2012 stattfinden wird.

Ein kleines Land bringt viele erfolgreiche Popmusiker hervor

Zu den ersten schottischen Popstars, noch vor der Beatles-Ära, gehörte der aus Glasgow stammende, selbsternannte „King of Skiffle“, Lonnie Donegan. Nach ihm folgten zahlreiche Künstler, von denen einige sich nur als „One-Hit-Wonder“ kurzzeitig behaupten konnten. Heutzutage gelingt es, in Anbetracht der Landesgröße, relativ vielen schottischen Bands und Künstlern sich in den internationalen Charts zu etablieren. Bands wie Franz Ferdinand, Travis, Wet Wet Wet und The Fratellis sind nur einige von ihnen.
Mit dem Festival „T-in-the-Park“ ist in Schottland eines der größten Rock-Pop Festivals Europas beheimatet. Auf dem Balado-Flugfeld bei Kinross spielen nur die Elite des Britpop und der Rockszene, sodass ein Besuch mehr als nur zu empfehlen ist.

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