Robin Hood: Im Kampf um soziale Gerechtigkeit

Die Geschichten von Robin Hood sind sehr geläufig. Viele Kinder wachsen mit der Legende auf, wieviel Wahrheit ist aber eigentlich dran?

Von Robin Hood gibt es keine Nachweise, dass er gelebt hat. In Geschichten und Sagen wird von ihm berichtet, was also für uns heute keinen Abbruch an seiner Existenz tut: Seine Abenteuer begeistern uns – ob er nun wirklich gelebt hat oder nicht.

Robin Hood: Der edelmütige Bogenschütze

Robin Hood tauchte in mehreren Schriftstücken des 13. Jahrhunderts auf. Er soll ein außergewöhnlicher Bogenschütze gewesen sein, der sich besonders für die Armen einsetzte, indem er die Reichen beraubte und die Bedürftigen beschenkte.

Von Mönchen, welche seinem Onkel auf dem Sterbebett sein Anwesen absprachen, um sein Erbe beraubt, lebte er mit seinem Freund Little John, der eigentlich sehr groß war, im Wald. Sie beschlossen, nur von Pfeil und Bogen zu leben, und ihnen folgten schnell viele junge Leute.
Es wurde jedoch bald klar, dass man sich nicht ausschließlich vom Waldboden ernähren kann, und so luden sie Jeden, den sie trafen, ein, mit ihnen zu speisen, und raubten ihn anschließend aus.

Robin Hood als Retter der englischen Krone

Man sagt, Robin Hood habe König Richard (Löwenherz), dem König von England, geholfen, seinen Thron wiederzuerlangen, nachdem dessen niederträchtiger Bruder John, Regent während des Königs Abwesenheit, das Volk ausgebeutet hatte. Er hatte solch enorme Steuern eingetrieben, sodass einige Menschen ihr Hab und Gut verloren und sich in die Wälder flüchteten, wo Robin Hood seines aufopfernd mit ihnen teilte.

Man sagt außerdem, Robin Hood, der Graf von Huntigton, bzw. Earl of Locksley, habe als alter Mann zum letzten Mal seinen berühmten Bogen gespannt und einen Pfeil abgeschossen. Dort wo dieser im Wald gelandet ist, soll er auch heute noch begraben sein.

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