Nordirland und seine Sehenswürdigkeiten

8. September | Reise | Keine Kommentare

Nordirland umfasst seit der Abspaltung von der Republik Irland ein Gebiet von nicht ganz 14.000 Quadratkilometern, in dem es eine Menge zu entdecken gibt. Vor allem seine Landschaften und Naturdenkmäler laden zum Entdecken ein, während sich das kulturelle Leben längst nicht nur in der Hauptstadt Belfast abspielt.

Wer in Nordirland unterwegs ist, hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zur Auswahl. Allein die Fülle an Museen ist ebenso erstaunlich wie ihre Vielfalt, sie reicht von großen modernen Einrichtungen bis hin zu kleinen, verträumten Galerien und historischen Gebäuden. Liebhaber zeitgenössischer Kunst beispielsweise können diese in Belfast in gleich fünf Galerien bewundern, darunter die Golden Thread Gallery und Belfast Exposed. Wer dagegen etwas für die Geschichte der Eisenbahn übrig hat, sollte sich einen Besuch im Downpatrick Railway Museum in Down nicht entgehen lassen.

Kunst, Kultur und Geschichte in Nordirland erleben

Die Museen Nordirlands sind sowohl der Kultur und Geschichte des Landes als auch Meisterwerken anderer Nationen gewidmet. Das Ulster Museum inmitten des Botanischen Gartens der nordirischen Hauptstadt präsentiert eine große Vielfalt an Gemälden, archäologischen Schätzen, botanischen und zoologischen Artefakten, welche die Einrichtung zum größten aller Museen in Nordirland machen. Die seit 2001 in der Queen’s University gelegene Naughton Gallery ist zwar deutlich kleiner, zieht aber nichtsdestotrotz rund 16.000 Kunst-interessierte Besucher jährlich an und präsentiert ihnen eine spannende und lebendige Vielfalt an Werken von nationalen und internationalen Künstlern.

Auch wer etwas für Schlösser und andere historische Gebäude übrig hat, wird auf einer Reise durch Nordirland auf seine Kosten kommen. Eines der bekanntesten ist Belfast Castle, das in den 1860er Jahren, zur Zeit des Gothic Revival in der Architektur, erbaut wurde und noch heute die Hauptstadt Nordirlands überblickt: Die Aussicht von hier oben zu genießen, ist ein absolutes Muss für jeden Besucher, zumal sich die Anlage wunderbar als Ausgangspunkt für eine Erkundungstour der Stadt eignet. Auch Dungiven Castle im County Londonderry oder Gosford Castle im County Armagh sind einen Besuch wert, und Mount Stewart – Ein altehrwürdiges Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert – verzaubert mit seiner wunderschönen Gartenanlage ganz sicher jeden Interessierten.

Nordirland und seine natürlichen Sehenswürdigkeiten

Die weiten grünen Ebenen, die geheimnisvoll anmutenden Seen und die Mourne Mountains bestimmen das Bild dieses Teils der grünen Insel. Hier kann der Naturliebhaber nach Herzenslust Wandern, Angeln, Radfahren oder einfach nur die frische Luft genießen, und wer die Küsten Nordirlands erkunden möchte, tut dies vor allem auf einer der zahlreich angebotenen Bootstouren. Etwa 30 Kilometer westlich der Hauptstadt gelegen ist Lough Neagh, eines der beliebtesten Reiseziele in Nordirland und der größte aller Seen in Großbritannien, doch auch Lough Erne oder Strangford Lough wissen zu begeistern.

Unbedingt besuchen sollte man den Giant’s Causeway an der Nordost-Küste in County Arnim, ein Naturdenkmal der besonderen Art: Rund 40.000 Säulen aus Basaltgestein formen hier einen Damm von bis zu 12 Metern Höhe, der mitten in die See führt. 1986 wurde diese Formation, die Besucher gern zu einem Spaziergang nutzen, von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Zumindest hier sollte jeder Nordirland-Reisende einmal gewesen sein; Welche natürlichen und kulturellen Stätten man sich sonst ansehen sollte, kann angesichts der großen Auswahl nur nach den ganz persönlichen Interessen entschieden werden. Fest steht nur eines: Langweilig wird es für Touristen in Nordirland sicherlich nicht.

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