Loch Ness: Mythen und Sagen um das Ungeheuer Nessie

Der schottische See Loch Ness ist dafür bekannt, dass er angeblich ein Ungeheuer namens Nessie beherbergen soll. Die Gerüchte um die Existenz dieses Wesens halten sich schon seit sehr langer Zeit. Aber was hat es damit wirklich auf sich?

Ist Loch Ness die Heimat eines urzeitlichen Ungeheuers? ©Flickr/lorentey

Es wurden bereits Fotos veröffentlicht, auf denen das vermeintliche Monster zu sehen war. Letztendlich stellten sich diese Aufnahmen als Fälschungen oder optische Täuschungen dar, da es sich nicht um ein Monster, sondern vielmehr um einen im Wasser treibenden Holzstamm handelte.

Loch Ness – Heimat einer 20 Meter langen Seeschlange?

Nessie wird als eine etwa 20 Meter lange Seeschlange beschrieben, die mit Big Foot und dem Yeti zu den bekanntesten Kryptiden zählt.

Wissenschaftler bestreiten, dass es in Schottland wirklich ein urzeitliches Tier gibt und deuten Berichte über Sichtungen des Wesens als Falschmeldungen oder fehlerhafte Bestimmungen. Durch die Behauptungen der Existenz Nessies hat sich die Region rund um den schottischen Süßwassersee zu einem wahren Tourismusmagneten entwickelt.

Ist Nessie ein Plesiosaurus?

Einigen Berichten zufolge ähnelt Nessie dem ausgestorbenen Plesiosaurus, einem großen Urtier mit langem Hals und kleinen Kopf, welches sich mit Flossen fortbewegt. Allerdings halten viele Wissenschaftler diese These für unwahrscheinlich, da der See nicht die Lebensbedingungen bereitstellt. Zudem hätte in diesem Fall Nessie öfter gesichtet werden müssen, da die Tiere sehr oft zum Luftholen an die Wasseroberfläche kommen würden.

Wissenschaftliche Erklärungsversuche

Die wissenschaftlichen Erklärungsversuche sind sehr unterschiedlich. So gehen einige Forscher davon aus, dass es sich um falsche Erkennungen von Robben, Fischen, Holzstämmen, Wasservögeln oder Luftspiegelungen handeln könnte. Aber auch schwimmende Hirsche könnte für diesen Mythos verantwortlich sein.

Ein vielleicht auch sehr wichtiger Fakt in diesem Zusammenhang könnte das Vorhandensein von großen Stören im Loch Ness sein, die aufgrund ihrer imposanten Größe leicht für Monster gehalten werden könnten. Eine neuere Theorie besagt, dass es sich nicht um ein Monster sondern um Sprudeln im Wasser handelt, welches aufgrund vulkanischer Aktivität auf dem Boden des Sees verursacht wird.

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