Wissenswertes

Mit der Geschichte um Peter Pan, den Jungen, der niemals erwachsen werden will, hat James M. Barrie nicht nur ein Stück britisches Kulturgut verfasst, sondern einen Klassiker der Weltliteratur geschaffen.

Der schottische Schriftsteller Sir James Matthew Barrie hat sich mit seiner Figur des Peter Pan selbst ein literarisches Denkmal gesetzt und zugleich einen Klassiker geschaffen, der bis heute nicht nur Kinder verzaubert. Zwar hat Barrie noch weitaus mehr Werke geschaffen, doch sein Name wird wohl auf alle Zeit untrennbar mit dem des wunderbaren Jungen, der in Nimmerland ein ungewöhnliches Zuhause fand, verbunden sein. Sogar die Geschichte darüber, wie der Autor und Dramatiker zu seinem bekanntesten Werk inspiriert wurde, ist berührend und hat es 2004 zu einem eigenen Kinofilm gebracht.

   


Der Naturalist Charles Darwin ist nicht nur einer der berühmtesten Briten, sondern einer der bekanntesten Forscher aller Zeiten. Mit seiner Evolutionstheorie erschütterte er die christliche Glaubenslehre und entwickelte neue Paradigmen für die Naturwissenschaften.

Daher gilt Charles Darwin heute als einer der bedeutendsten Naturkundler aller Zeiten, immerhin legte er den Grundstein für vollkommen neue wissenschaftliche Forschungszweige. Allerdings fanden seine Theorien bekanntermaßen nicht überall Anklang und einige seiner Thesen blieben lange Zeit höchst umstritten. Doch so wie sich Darwins Ansicht nach stets der Stärkere durchsetzt, konnten sich auch seine Theorien schließlich behaupten, wobei beispielsweise seine Selektionstheorie erst nach seinem Tod ihren Durchbruch feiern konnte.

   


Cornish Pasties sind eine englische Spezialität, die vor allem mit der Region Cornwall in Verbindung gebracht werden, deren Namen sie tragen. Doch genießen kann man die kleinen gefüllten Teigtaschen in allen Teilen des Landes.

Erste Belege für die Cornish Pasties gibt es bereits aus dem 13. Jahrhundert, so können sich die Menschen Cornwall also einer langen Tradition rühmen. Heute zählen die Teigtaschen zu den bekanntesten Produkten dieser Region und sollten von jedem Besucher einmal probiert werden. Auch selber machen ist natürlich eine Option, allerdings braucht es etwas Geduld und vor allem viel Fingerspitzengefühl, um die Füllung sicher im Teigmantel unterbringen zu können. Das Umschlagen des Teiges gilt gar als das eigentliche Geheimnis und der typisch geformte Rand als wichtigstes Merkmal einer authentischen Cornish Pasty, er macht sie unverwechselbar.

   


Die walisische Hauptstadt ist zugleich die größte Stadt dieser sogenannten keltischen Nation und die zehntgrößte Stadt des Vereinigten Königreiches. Hier schlägt das kulturelle, wirtschaftliche und sportliche Herz der Waliser.

Natürlich ist Cardiff längst nicht die einzige bedeutende Stadt in Wales, doch sie ist definitiv das ökonomische und kulturelle Zentrum dieses Teils der britischen Inseln. Rund 350.000 Einwohner leben in Cardiff und seinen Vororten, die für etwa 20 Prozent des walisischen Bruttoinlandsprodukts sorgen. Auch in bildungstechnischer Hinsicht ist Cardiff das Herz von Wales, beherbergt die Stadt doch drei Universitäten sowie ein eine Musik- und Theaterschule.

   


Der Linksverkehr mag uns seltsam erscheinen, aber im Grunde ist es doch nur konsequent, dass sich die Insel auch in diesem Punkt von den meisten anderen Ländern Europas abhebt. Die Briten sind eben gern ein wenig anders.


Ob nun Linksverkehr oder Rechtsverkehr besser, richtiger oder sicherer ist, lässt sich nicht sagen. Die Unfallstatistiken sind davon unberührt und so ist es wohl einfach eine Sache der Gewohnheit, was man als die bevorzugte Fahrtseite empfindet. Doch wie kam es eigentlich zu der unterschiedlichen Entwicklung im Straßenverkehr und was war zuerst da? Der Rechtsverkehr oder der Linksverkehr? Fragen, auf die es keine hundertprozentigen Antworten gibt, doch diverse Erklärungen und Vermutungen geben Hinweise auf die Entstehung der Fahrtrichtungen.

   


„Britpop“ war in den 90er Jahren die britische Antwort auf Grunge. Wie ist die Musik auf der Insel entstanden? Und hat „Britpop“ eine Zukunft?

Als in den 90er Jahren Großbritannien, wie der Rest der Welt auch, vom amerikanischen Grunge überflutet wurde, entstand „Britpop“ als britische Antwort. Als die großen Vertreter der Sparte „Britpop“ gelten bis heute immer noch „Oasis“ und „Blur“. Sie haben den Weg für weitere Bands gepflastert. Aber was ist kennzeichnend für „Britpop“? Gibt es „Britpop“ heute noch? Und wenn ja, welche Bands sind seine Ableger? Dieser Beitrag soll ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

„Britpop“ – das beste von der Insel seit den „Beatles“

Der Name „Britpop“ bezeichnet keinen bestimmten Stil und hat auch nichts mit Pop zu tun, sondern es ist eine Rückbesinnung auf britische Musik. Die Wurzeln liegen bei Bands wie den „Beatles“ oder den „Kinks“. Weiterhin beeinflusst von britischen „Independent Bands“ der 80er, wie z.B. „The Smiths“ und „The Stone Roses“, beide aus Manchester, entstanden in den frühen 90er gleich mehrere Alben, die sich einer gewissen britischen Kultur, der „englishness“, verschrieben. Zu den ersten Bands der „Britpop“ -Stunde gehören „Blur“ und „Suede“. Beide Bands haben 1993 die ersten Alben, die diesem Genre zugerechnet werden können veröffentlicht, „Suede“ (selbstbetitelt) und „Modern Life is rubbish“ („Blur“).

   


Lough Neagh liegt mitten in Nordirland und bildet hier das größte Binnengewässer nicht nur der irischen Insel, sondern in gesamt Großbritannien. Und so groß wie der See selbst ist auch der Legendenschatz, der von diesem Ort erzählt.

So gehören manche der Entstehungsmythen des Lough Neagh zu einem der bekanntesten Sagenkreise der nordirischen Mythologie. Aber auch der See selbst spielt eine zentrale Rolle in Nordirland, allein wegen seiner Lage: Fünf von sechs Counties haben Anteil an ihm, lediglich Fermanagh im Südwesten des Landes geht leer aus – dafür hat diese Grafschaft ihre eigenen Binnengewässer. Die restlichen Landesteile werden jedoch von Lough Neagh zusammengeführt, der wiederum von sechs großen Flüssen gespeist wird.

   


Mods waren die Anhänger einer Jugendbewegung, die mit ihrem speziellen Stil besonders in London in den 1960er Jahren stark präsent war und sich zu einer Subkultur der Arbeiterklasse entwickelte.


Mods leitet sich vom englischen Begriff „modernists“ ab und gibt damit schon eine Hinweis auf den Einfluss, optischer Stil-Elemente, welche diese Subkultur auszeichneten und abgrenzten. Mit adretten Anzügen, teurer Markenkleidung und italienischem Schuhwerk wollten sich die Mods von ihrer Herkunft aus der Arbeiterklasse abheben und ein Bild des Erfolgs und sozialen Aufstiegs mittels ihres anspruchsvollen Stils erzeugen. Der Roller entwickelte sich ebenfalls zum Markenzeichen der Mods, wie auch der Parka, der bei den Roller-Touren die hochwertige Kleidung schützen sollte. Ein ausschweifendes Freizeitleben verbunden mit Musik, Tanzen und Drogenkonsum gehörten zum alltäglichen Mod-Dasein, aber auch der klassische Wochenendausflug an die Küste wurde zum beliebten Ritual der Mod-Bewegung.

   


Auf Camelot soll einst der sagenhafte König Artus seine Ritter der Tafelrunde versammelt haben. Doch über seinen wahrscheinlichen Standort wird ebenso viel gestritten wie über die mögliche Existenz von Artus selbst.

Der Begriff Camelot steht nicht einfach nur für einen Ort aus der englischen Mythologie, sondern stellvertretend für einen ganzen Sagenkreis, dessen Hauptfiguren heute auch über die Grenzen Europas hinweg bekannt sind. Dabei taucht der Name Camelot in den frühesten Überlieferungen über die Abenteuer des König Artus, die wahrscheinlich aus dem 9. Jahrhundert stammen, noch gar nicht auf. Erst französische Schriften aus dem 12. Jahrhundert erwähnen den sagenumwobenen Ort, der später zum Synonym für heldenhafte Ritterburgen wurde.

   


Der englische Weihnachtsmann fing seine Karriere eigentlich nicht als Geschenkebringer an, sondern findet seine Wurzeln im sehr unchristlichen Heidentum. Father Christmas verbirgt aber auch unter christlicher Fahne so einige Geheimnisse.

Angeblich hat alles um Father Christmas mit dem heidnischen Gott Wodan angefangen, der im anglikanischen Raum in etwa mit dem nordischen Gott Odin verglichen werden konnte (eine Hinterlassenschaft der Wikinger Überfälle Englands), der aber der Wortherkunft her viel eher einem Merkur glich, da er auch mit Poesie, Inspiration, aber auch Wut in Verbindung gebracht wurde (In der Etymologie übersetzt sich der Wortteil “Wod” in diese verschiedenen Wörter, je nachdem, von welchem Sprachstamm man ausgeht).

   


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