Die St. Paul’s Cathedral gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in London und ist einer der beeindruckendsten Kirchenbauten in ganz Großbritannien.
Wäre die britische Hauptstadt nicht so dicht bebaut, könnte man die weiße Kuppel der St. Paul’s Cathedral schon von Weitem in der Sonne leuchten sehen, doch so bleibt der beeindruckende Anblick dieses Kirchenbaus den Besuchern verborgen, bis sie dicht an den St. Paul’s Churchyard herangekommen sind, neben dem sich das Gebäude bis auf 111 Meter Höhe erhebt. Wer sich für Architekturgeschichte interessiert hat hier einiges zu entdecken, doch die Kathedrale ist noch weit mehr als nur ein hübscher Sakralbau.
Die Londoner St. Paul’s Cathedral
Es war im Jahre 1675, als die Arbeiten an der St. Paul’s Cathedral begannen, wie sie heute noch in London zu bewundern ist. Es sollte bereits der fünfte Kirchenbau werden, der an dieser Stelle errichtet wurde. Der Vorgänger war im 16. Jahrhundert langsam dem Verfall preisgegeben, 1561 wurde der Kirchturm durch einen Blitzschlag zerstört und 1666 schließlich ein Großteil des Baus im städtischen Großbrand ruiniert. Die zuvor gefassten Pläne, die Kirche zu restaurieren, umzubauen und durch Anbauten zu ergänzen, wurden nun zugunsten eines Neubaus aufgegeben, und es fiel dem Architekten Sir Christopher Wren zu, das Design zu entwerfen.
Jährlich findet in London auf der Themse das traditionelle Bootsrennen, „The Boat-Race“, zwischen den renommierten Universitäten Oxford und Cambridge, statt.
Das Bootsrennen zwischen Oxford und Cambridge, welches zum ersten Mal am 10. Juni 1829 ausgetragen, zieht jährlich über eine viertel Million Menschen an. Auf der Themse liefern sich die Studenten beider Unis im Achter einen Ruderwettlauf, der auch schon mal in die Hose gehen kann. Dass „The Boat-Race“ im nächsten Jahr auch wieder stattfinden wird, und das zum 158. Mal, ist jetzt schon klar. Wer aber das Rennen zwischen den zwei Rivalen gewinnen wird, das bleibt abzuwarten. Wie ist dieses Rennen, das ein totaler Publikumsmagnet ist, entstanden?
Das British Museum in London gehört zu den bekanntesten Museen der Welt und beherbergt eine beeindruckende Sammlung von nahezu sieben Millionen Zeugnissen der Kunst- und Kulturgeschichte.
Fünf bis sechs Millionen Besucher zählt das British Museum jährlich, und kaum einer kommt enttäuscht aus dem gewaltigen Museumskomplex heraus, zumal der Eintritt wie in Großbritannien vielerorts üblich frei ist – Ein Luxus, den sich Museumsliebhaber hierzulande sicherlich auch wünschen würden. Alles, was man mitbringen muss, ist demnach genügend Zeit und Interesse, um die vielfältige Sammlung von Objekten aus aller Welt angemessen betrachten zu können.
Ein Ausflug zum Camden Market gehört bei einem London-Besuch unbedingt dazu. Zwar ist das Areal mittlerweile recht überlaufen, da es sich längst nicht mehr um einen Geheimtipp handelt; Doch das besondere Flair ist noch immer da, und jeder London-Tourist sollte dieses wenigstens einmal hautnah erleben.
Hinter dem Namen Camden Market, oder Camden Markets, versteckt sich eine Ansammlung von Märkten, einige unter freiem Himmel, andere in verwinkelten Hallen untergebracht. Hunderttausende Besucher zählt dieses Einkaufsareal im Stadtteil Camden Town wöchentlich und gehört damit zu den meistbesuchten Attraktionen der britischen Hauptstadt. Auch das Feuer, das im Februar 2008 in diesem Teil der Stadt wütete, konnte daran nichts ändern. Die vom Brand verschonten Teile des Marktes blieben geöffnet, die verbrannten Areale wurden wieder aufgebaut und konnten ein gutes Jahr später den Besuchern wieder zugänglich gemacht werden.
Jack the Ripper soll zum Ende des 19. Jahrhunderts im Viktorianischen London sein Unwesen getrieben und mehrere Prostituierte getötet und verstümmelt haben. Jedoch ähnelt die Geschichte um den Serienkiller heute mehr einer Legende, denn es gibt sehr viel mehr ungeklärte Rätsel als anerkannte Fakten.
Hinter dem Namen Jack the Ripper steckt der wahrscheinlich berühmteste Serienmörder aller Zeiten. Dabei ist nicht einmal sicher, ob es jemals einen Einzeltäter gegeben hat, der diesen Namen tatsächlich benutzte. Jack the Ripper wurde den ermittelnden Beamten in einem Brief vorgestellt, dessen Verfasser sich zu den Morden bekannte. Doch bis heute weiß Niemand, ob dieses Schreiben echt war und ob sich hier tatsächlich der wirkliche Verbrechergemeldet hat. Allen Unklarheiten zum Trotz bewegt die Legende weiterhin die Gemüter, und sogar der Tourismus in England profitiert heute davon.
Bei dem sogenannten Horse Guards Parade handelt es sich um den größten offenen Platz der britischen Hauptstadt. International bekannt ist er durch das jährlich stattfindende Trooping the Colour, welches jeden zweiten Samstag im Juni begangen wird.
Bei der Trooping the Colour auf der Fläche des Horse Guards Parade handelt es sich um eine Militärparade, die zu Ehren des Geburtstages der Queen oder im Allgemeinen der britischen Monarchen stattfindet. Ihren Ursprung hat sie im zeremoniellen Vorbeitragen der britischen Fahne vor einem anstehenden Krieg oder Kampf. Die Soldaten sollten die Fahne im Krieg so leichter wiedererkennen.
Die Wachablösung am Buckingham Palace ist eines der touristischen Höhepunkte beim Besuch der britischen Hauptstadt. Die Wache am königlichen Palast in London wird die „Wache der Königin“ genannt (The Queen’s Guard). Diese Zeremonie findet je nach Jahreszeit täglich oder jeden zweiten Tag statt.
Die Wachablösung am Buckingham Palace startet dann gegen 11:30 . Mit musikalischer Untermalung des Musikkorps marschieren die ablösenden Wächter vom St. James Palace zum Buckingham Palace. Dort wird mit einer symbolischen Geste der Schlüssel zum Buckingham Palace von den „Old Guards“ überreicht. Die Wächter werden von einem Regiment der „Foot Guards“ begleitet. Sie tragen dabei die weltberühmten, roten Uniformen und großen, schwarzen Bärfellmützen.
The Science Museum im Londoner Stadtteil South Kensington widmet sich ganz den Wissenschaften. Dabei stehen vor allem die Technik und Forschung im Mittelpunkt. Das Museum gehört zum National Museum of Science and Industry.
Die große Londoner Touristenattraktion wurde im Jahr 1857 gegründet und nannte sich früher South Kensington Museum. Der Eintritt ist für alle Besucher kostenlos.
The Science Museum – Ausstellungen auf fünf Ebenen
Das Science Museum ist in fünf Ebenen unterteilt, in denen unterschiedliche Galerien präsentiert werden. So können die Besucher Wissenswertes aus den Bereichen Luftfahrt, Navigation, Fotografie, Biochemie, Astronomie, Elektronik und Meteorologie erfahren.
Das Globe Theater in London ist bekannt geworden durch die Aufführungen von William Shakespeare. Mit seiner Schauspieltruppe führte er hier fast alle seine Stücke auf. Das Theater war jedoch nicht immer so beliebt wie heute.
Das Globe Theater wurde 1599 in Londons damaligem Vergnügungszentrum in Bankside an der Themse erbaut. Hier war es neben dem The Swan, The Rose, The Fortune und The Hope zwar nicht das einzige Theater, aber das erfolgreichste. Lord Chamberlain’s Men, eine Schauspielgruppe zu der auch Shakespeare gehörte, erbaute das Theater.
Das Wahrzeichen Englands Hauptstadt ist dem Namen nach nicht der Turm mit der großen Uhr selbst, sondern einzig und allein die schwerste der fünf Glocken, die die Stimme Britanniens erklingen lassen.
Zwar bezeichnet man allgemein den gesamten fast hundert Meter hohen Uhrturm heute als Big Ben, jedoch fungiert „Big Ben“ eigentlich nur als pars pro toto. Denn The Clock Tower, wie der Turm des Palace of Westminster eigentlich heißt, ist nicht der ganze Big Ben. Zwar liegt es nahe, ist der Turm doch ein „großer“ Turm, aber die Größe liegt in diesem Falle eher im Gewicht als in der Höhe. Denn der wahre Big Ben bringt ganze 13,5 Tonnen auf die Wage.