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	<title>I UK</title>
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	<description>Von England bis Schottland: Sehenswürdigkeiten, Land und Leute</description>
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		<title>Eastbourne: Historisches Seebad in East Sussex</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 11:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Küste]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Badeort Eastborne in der südenglischen Grafschaft East Sussex empfiehlt sich vor allem durch seine Eleganz, ist für wirklich aktive Urlauber aber vielleicht eher weniger geeignet. Denn wie es in vielen Seebädern der Fall ist, kommt man auch hierher nach Eastbourne, um sich zu entspannen, den Alltag hinter sich zu lassen und die Schönheit der südenglischen Küste zu genießen. Nichtsdestotrotz bietet der Badeort, der jedes Jahr immerhin vier Millionen Besucher zählen kann, eine Reihe von Freizeitmöglichkeiten, die vor allem für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Badeort Eastborne in der südenglischen Grafschaft East Sussex empfiehlt sich vor allem durch seine Eleganz, ist für wirklich aktive Urlauber aber vielleicht eher weniger geeignet.</strong></p>
<p><a title="Eastbourne, England ©flickr/davharuk" rel="lightbox" href="http://www.i-uk.com/?attachment_id=1592"><img class="alignnone size-full wp-image-1592" title="Eastbourne, England ©flickr/davharuk" src="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/Eastbourne-England-davharuk.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Denn wie es in vielen Seebädern der Fall ist, kommt man auch hierher nach Eastbourne, um sich <strong>zu entspannen</strong>, den Alltag hinter sich zu lassen und die <strong>Schönheit der südenglischen Küste</strong> zu genießen. Nichtsdestotrotz bietet der Badeort, der jedes Jahr immerhin vier Millionen Besucher zählen kann, eine Reihe von <strong>Freizeitmöglichkeiten</strong>, die vor allem für <strong>Familien mit Kindern </strong>attraktiv sind, und Ausflüge in die Umgebung halten jede Menge Überraschungen bereit.<br />
<span id="more-1590"></span></p>
<h3><strong>Eastbourne, England: Seebad in East Sussex</strong></h3>
<p>Eastbourne ist zwar die zweitgrößte Stadt in der Grafschaft Sussex, bleibt mit <strong>nicht einmal 100.000 Einwohnern </strong>aber trotzdem überschaubar. Die heutige Stadt ist das vorläufige Ergebnis einer langen Besiedungsgeschichte, die schon in der <strong>Steinzeit </strong>begann und sich lange Zeit auf <strong>einzelne kleine Siedlungen </strong>beschränkte. Erst im <strong>19. Jahrhundert </strong>schlossen sich vier nahe gelegene Dörfer zu einer Stadt zusammen, die mit dem Bau der ersten <strong>Eisenbahnstrecke </strong>schnell zu einem der beliebtesten Bade- und Kurort in <a href="/tag/england/" target="_blank">Südengland</a> wurde. Noch heute spielt der <strong>Tourismus </strong>die bedeutendste Rolle in der <strong>Wirtschaft </strong>Eastbournes, nicht zuletzt wenn die Stadt im Sommer Schauplatz der alljährlichen Airbourne Flugshow wird.</p>
<h3><strong>Eastbourne International Airshow: Die jährlichen Airbourne Flugtage</strong></h3>
<p>Seit <strong>1993 </strong>strömen jedes Jahr im August tausende Besucher für vier Tage zur größten an einer <a href="/tag/kuste/" target="_blank">Küste</a> abgehaltenen Flugshow der Welt, deren <strong>Popularität</strong> Eastbourne inzwischen auch ein internationales Renommée verdankt. Militär-Angehörige zeigen hier mit <strong>Flugzeugen</strong>, <strong>Hubschraubern</strong> und bei <strong>Fallschirmsprüngen </strong>ihr ganzes Können, wobei der absolute Höhepunkt jeder Veranstaltung im Formationsflug der <strong>„Red Arrows“ von der Royal Airforce</strong> ist. Neben den Kunstflügen werden die Besucher auch durch historische Maschinen und ein kunterbuntes Treiben auf dem Boden unterhalten.</p>
<h3><strong>Sport und Unterhaltung in und um Eastbourne</strong></h3>
<p>Eastbourne und die nähere Umgebung bieten jede Menge Möglichkeiten, <strong>sich zu erholen</strong>, Neues zu entdecken und sich auch mal aktiv zu betätigen. So gibt es hier wunderschöne <strong>Wald- und Wiesenlandschaften</strong>, Natur- und Tierparks und natürlich die Küste, die allesamt für lauschige Spaziergänge geeignet sind. Man kann verschiedene <strong>Wassersportarten </strong>betreiben, Go-Kart fahren, Golf spielen, <strong>Bootsausflüge </strong>unternehmen oder ins Theater gehen.</p>
<p>Eastbourne wird von seinen Besuchern vor allem auch für seine unterschiedlichen <strong>Restaurants, Kneipen und Weinstuben </strong>geschätzt, die sich am Pier und auf den Promenaden versammeln und zum entspannten Beisammensein einladen. Wer ein wenig <strong>historische Luft </strong>schnuppern möchte, kann sich das in der Nähe gelegene <strong>Pevensey </strong><a href="/tag/schlosser/" target="_blank">Castle</a> anschauen, wo regelmäßig <strong>Nachstellungen von historischen Schlachten</strong> stattfinden. Es lohnt sich, sich im Vornherein über den hiesigen Veranstaltungskalender zu informieren. Auch <strong>Kinder </strong>haben hieran Spaß, wenn sie die mittelalterliche Welt mit Rittern und Schwertkämpfen hautnah erleben können.</p>
<p>Ebenso spannend ist für kleine und große Besucher die <strong>Eastbourne Miniature Steam-Railway</strong>, eine Miniatur-Eisenbahn, mit der man die Gegend auf ungewöhnliche Weise erkunden kann. Und ein wenig Action-reich wird es dann doch noch, wenn man zum <strong>Arlington Speedway</strong> fährt und sich eines der rasanten <strong>Motorradrennen </strong>anschaut. So bietet diese südenglische Gegend <strong>Unterhaltung </strong>auf unterschiedlichste Art und Weise.</p>
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		<title>James M. Barrie und die Legende von Peter Pan</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 11:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Edinburgh]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Geschichte um Peter Pan, den Jungen, der niemals erwachsen werden will, hat James M. Barrie nicht nur ein Stück britisches Kulturgut verfasst, sondern einen Klassiker der Weltliteratur geschaffen. Der schottische Schriftsteller Sir James Matthew Barrie hat sich mit seiner Figur des Peter Pan selbst ein literarisches Denkmal gesetzt und zugleich einen Klassiker geschaffen, der bis heute nicht nur Kinder verzaubert. Zwar hat Barrie noch weitaus mehr Werke geschaffen, doch sein Name wird wohl auf alle Zeit untrennbar mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit der Geschichte um Peter Pan, den Jungen, der niemals erwachsen werden will, hat James M. Barrie nicht nur ein Stück britisches Kulturgut verfasst, sondern einen Klassiker der Weltliteratur geschaffen.</strong></p>
<p><a title="James M. Barrie und die Legende von Peter Pan ©flickr/Loren Javier" rel="lightbox" href="http://www.i-uk.com/?attachment_id=1580"><img class="size-full wp-image-1580 alignnone" title="James M. Barrie und die Legende von Peter Pan ©flickr/Loren Javier" src="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/James-M.-Barrie-und-die-Legende-von-Peter-Pan-Loren-Javier.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Der schottische Schriftsteller <strong>Sir James Matthew Barrie</strong> hat sich mit seiner Figur des Peter Pan selbst ein <strong>literarisches Denkmal </strong>gesetzt und zugleich einen Klassiker geschaffen, der bis heute nicht nur Kinder verzaubert. Zwar hat Barrie noch <strong>weitaus mehr Werke</strong> geschaffen, doch sein Name wird wohl auf alle Zeit untrennbar mit dem des wunderbaren Jungen, der in <strong>Nimmerland </strong>ein ungewöhnliches Zuhause fand, verbunden sein. Sogar die Geschichte darüber, wie der <strong>Autor und Dramatiker</strong> zu seinem bekanntesten Werk inspiriert wurde, ist berührend und hat es 2004 zu einem eigenen Kinofilm gebracht.<br />
<span id="more-1578"></span></p>
<h3><strong>James M. Barrie und der Weg nach Neverland</strong></h3>
<p>1860 wurde J. M. Barrie in <strong>Kirriemuir </strong>im <a href="/category/schottland/" target="_blank">schottischen</a> Angus geboren. Er wuchs in einer<strong> konservativen Familie</strong> als neuntes von zehn Kindern auf und erwies sich schon früh als talentierter Geschichtenerzähler. Später sollten <strong>persönliche Erlebnisse und Bekanntschaften</strong> Einzug in seine Geschichten halten, und der erste Schicksalsschlag ereilte ihn bereits im Alter von sechs Jahren, als sein <strong>älterer Bruder David</strong> starb. Wie Andrew Birkin in seiner Barrie-Biographie berichtet fand James’ Mutter ihren einzigen <strong>Trost </strong>in dem Gedanken, dass ihr Sohn <strong>niemals erwachsen </strong>werden und sie aus eigenen Stücken verlassen würde.</p>
<p>Ob man diesen <strong>Beobachtungen </strong>glaubt oder nicht – Es dürfte in jedem Fall außer Zweifel stehen, dass der Tod seines Bruders einen <strong>tiefen Eindruck</strong> auf die Seele des jungen James Matthew Barrie hatte.</p>
<p>Bis er seine <strong>Erfahrungen </strong>jedoch als Schriftsteller verarbeiten konnte, sollte es noch ein Weilchen dauern. Barrie genoss eine durchaus<strong> fundierte Ausbildung</strong>, die ihn dem Wunsch seiner Eltern nach in einen respektablen Beruf führen sollte. Doch Barrie wusste bereits früh, dass nur eine <strong>literarische Karriere </strong>ihn glücklich machen würde, und so schrieb er sich schließlich für das Literaturstudium an der Universität von <a href="/tag/edinburgh/" target="_blank">Edinburgh</a> ein, wo er <strong>1882 </strong>seinen Abschluss <strong>machte</strong>. Es folgten Arbeiten für verschiedene Tageszeitungen und die Veröffentlichung kleiner Geschichten, bis <strong>1888</strong> sein erster Roman „<strong>Auld Licht Idylls</strong>“ erschien. Barrie blieb jedoch nicht nur bei dieser Form der Erzählung, sondern widmete sich schon bald der <strong>Welt des Theaters</strong> und begann, eigene Stücke zu verfassen.</p>
<p><strong>1897 </strong>war das Jahr, in dem eine persönliche Freundschaft begann, die ihn in der Entwicklung seines bekanntesten Werks begleitete: Im <a href="/category/london/" target="_blank">Londoner</a> <strong>Kensington Gardens</strong> begegnete er dreien der fünf Brüder der <strong>Familie Llewelyn Davies</strong>, zu welcher er in der Folgezeit eine innige Bekanntschaft aufbaute. Besonders nach dem Tod des Vaters wurde er zu einer wichtigen Bezugsperson für die Jungen, die er jedoch schon von Beginn an mit <strong>Geschichten und phantasievollen Spielen</strong> unterhielt – Und dabei die Figur des <strong>Peter Pan</strong> erfand, als er den älteren Jungen darüber berichtete, wie ihr jüngster Bruder Peter fliegen könne.</p>
<h3><strong>Peter Pan oder Der Junge, der nicht erwachsen werden wollte</strong></h3>
<p>Peter Pan gehört heute zu den be<strong>kanntesten Figuren der Theater- und Literaturgeschichte</strong> und Nimmerland – oder Neverland, wie es im Original heißt – wurde zu einem Sinnbild für die kunterbunte Welt kindlicher Phantasie. Der Öffentlichkeit präsentierte Barrie seine Figur erstmals <strong>1902 </strong>als Teil seiner Erzählung „<strong>The Little White Bird</strong>“, die 1902 erschien, und diese Kapitel wurden <strong>1906 </strong>unter dem Titel<strong> „Peter Pan in Kensington Gardens</strong>“ erneut veröffentlicht. Hier erzählt Barrie von Peter, der als Baby in seinem Elternhaus eine Diskussion über sein zukünftiges Leben mit anhört und daraufhin <strong>aus dem Fenster fliegt</strong>, um dem zu entgehen. Er landet in Kensington Gardens, wo er so lange bleibt, bis er schließlich <strong>nicht mehr nach Hause zurückkehren kann.</strong></p>
<p><strong>1904 </strong>veröffentlichte Barrie das Theaterstück „<strong>Peter Pan oder Der Junge, der nicht erwachsen werden wollte</strong>“ und legte damit die Geschichte vor, die ihn in der <a href="/tag/literatur/" target="_blank">literarischen</a> Welt unsterblich machen sollte. Das Stück, welches noch im selben Jahr uraufgeführt wurde und <strong>1911 </strong>als Roman „<strong>Peter und Wendy</strong>“ erschien, basierte in Teilen auf seinem früheren Werk, erzählte jedoch eine andere Geschichte um den wortwörtlich wunderbaren Jungen, der in der ebenso <strong>wundersamen Welt von Nimmerland </strong>zuhause ist. Und diese Geschichte ist es, die wir heute vor allem mit dem Namen James Matthew Barrie verbinden.</p>
<p>Der schottische Autor <strong>starb 1937</strong>, doch seine imaginäre Kraft blieb in seinen Werken erhalten. Unzählige Erzählungen griffen in der Folgezeit <strong>Motive </strong>aus „Peter und Wendy“ auf, die Geschichte diente als <strong>Vorlage </strong>für Comics, Radiospiele, Videospiele, Fernsehproduktionen und eine lange Reihe von Filmen, die den <a href="/tag/mythen/" target="_blank">Mythos</a> Peter Pan bis heute lebendig halten. Und so erlebt der Junge, der nie erwachsen werden wollte, noch immer seine <strong>phantastischen Abenteuer </strong>in Nimmerland und begeistert damit nicht nur Kinder, sondern auch jeden <strong>im Herzen jung gebliebenen Erwachsenen</strong>.</p>
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		<title>St. Paul’s Cathedral in London</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die St. Paul’s Cathedral gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in London und ist einer der beeindruckendsten Kirchenbauten in ganz Großbritannien. Wäre die britische Hauptstadt nicht so dicht bebaut, könnte man die weiße Kuppel der St. Paul’s Cathedral schon von Weitem in der Sonne leuchten sehen, doch so bleibt der beeindruckende Anblick dieses Kirchenbaus den Besuchern verborgen, bis sie dicht an den St. Paul’s Churchyard herangekommen sind, neben dem sich das Gebäude bis auf 111 Meter Höhe erhebt. Wer sich für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die St. Paul’s Cathedral gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in London und ist einer der beeindruckendsten Kirchenbauten in ganz Großbritannien.</strong></p>
<p><a title="St. Paul's Cathedral in London ©flickr/Lauren Manning" rel="lightbox" href="http://www.i-uk.com/?attachment_id=1538"><img class="alignleft size-medium wp-image-1538" style="border: 0pt none; padding: 3pt 10pt 3px 0px;" title="St. Paul's Cathedral in London ©flickr/Lauren Manning" src="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/St.-Pauls-Cathedral-in-London-Lauren-Manning-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a>Wäre die britische Hauptstadt nicht so dicht bebaut, könnte man die <strong>weiße Kuppel </strong>der St. Paul’s Cathedral schon von Weitem in der Sonne leuchten sehen, doch so bleibt <strong>der beeindruckende Anblick </strong>dieses Kirchenbaus den Besuchern verborgen, bis sie dicht an den <strong>St. Paul’s Churchyard </strong>herangekommen sind, neben dem sich das Gebäude bis auf <strong>111 Meter Höhe </strong>erhebt. Wer sich für Architekturgeschichte interessiert hat hier einiges zu entdecken, doch die <strong>Kathedrale </strong>ist noch weit mehr als nur ein hübscher Sakralbau.</p>
<h3><strong>Die Londoner St. Paul’s Cathedral</strong></h3>
<p>Es war im Jahre <strong>1675</strong>, als die Arbeiten an der St. Paul’s <a href="/tag/cathedral/" target="_blank">Cathedral</a> begannen, wie sie heute noch in London zu bewundern ist. Es sollte bereits <strong>der fünfte Kirchenbau </strong>werden, der an dieser Stelle errichtet wurde. Der <strong>Vorgänger</strong> war im 16. Jahrhundert langsam dem Verfall preisgegeben, 1561 wurde der Kirchturm durch einen Blitzschlag zerstört und <strong>1666 </strong>schließlich ein Großteil des Baus im <strong>städtischen Großbrand </strong>ruiniert. Die zuvor gefassten Pläne, die Kirche zu restaurieren, umzubauen und durch Anbauten zu ergänzen, wurden nun zugunsten eines <strong>Neubaus </strong>aufgegeben, und es fiel dem Architekten <strong>Sir Christopher Wren</strong> zu, das Design zu entwerfen.</p>
<p><span id="more-1535"></span>Doch diese Aufgabe erwies sich als schwierig, erst der <strong>fünfte Entwurf </strong>wurde schließlich realisiert – Allerdings auch nur in seinen Grundzügen, denn während der <strong>Bauarbeiten </strong>erfuhr das <strong>Design </strong>jede Menge weiterer <strong>Änderungen</strong>. Schließlich entstand die neue Kathedrale zwischen 1675 und 1710 als erste ihrer Art nach der <strong>englischen Reformation</strong>, in welcher die anglikanische Kirche sich unter der Kontrolle der <a href="/tag/royals/" target="_blank">Monarchie</a> durchgesetzt hatte. Seitdem spielt St. Paul’s Cathedral eine wichtige Rolle im <strong>royalen und staatlichen Zeremoniell</strong>. So fanden hier Staatsbegräbnisse, königliche Hochzeiten wie jener von Lady Diana und Prinz Charles sowie andere <strong>bedeutende Feierlichkeiten</strong> statt, außerdem befinden sich in der <strong>Krypta</strong> die Ruhestätten diverser großer britischer Persönlichkeiten sowie zahlreiche Denkmale.</p>
<p>Für all diese Gelegenheiten bietet die <a href="http://www.stpauls.co.uk/" target="_blank">St. Paul’s Cathedral</a> einen mehr als würdigen Rahmen, wie ihn in London sonst nur Westminster Abbey erreicht: In einer Mischung aus <strong>spätem Renaissance-Stil</strong> und <strong>englischem Barock </strong>erhebt sich der Bau auf einem kreuzförmigen Grundriss, über dem die Kuppel mit einem Durchmesser von etwa 34 Metern den <strong>beeindruckenden Mittelpunkt</strong> bildet und nicht von ungefähr an jene im Petersdom in Rom erinnert. Wer einen ganz besonderen Blickwinkel genießen möchte, nimmt den Aufstieg zu einem der <strong>drei Aussichtspunkte</strong> auf sich, von denen der höchste auf 85 Metern gelegen ist und nur über anstrengende<strong> 528 Stufen</strong> erreicht werden kann. Und spätestens hier eröffnet sich dem Betrachter dann die wirkliche <strong>Imposanz </strong>der Kathedrale, die sich jeder <strong>London-Besucher</strong> wenigstens einmal näher anschauen sollte.</p>
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		<title>Highland Games: Wenn Schotten sich sportlich messen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schottland]]></category>
		<category><![CDATA[Highlands]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei den Highland Games messen sich Schotten alljährlich in traditionellen Sportarten, die man hierzulande eher weniger kennt. Doch mittlerweile finden die Spiele längst nicht mehr nur im schottischen Hochland statt. Stattdessen finden sich Highland Games inzwischen auch überall dort, wo es auch schottisch-stämmige Gemeinden gibt, und sogar so mancher Nicht-Schotte findet Spaß an den ungewöhnlichen Wettkämpfen. Trotzdem: Wer es besonders traditionell mag, sollte sich direkt in die Wiege der Highland Games begeben und sich vor Ort von den sportlichen Künsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei den Highland Games messen sich Schotten alljährlich in traditionellen Sportarten, die man hierzulande eher weniger kennt. Doch mittlerweile finden die Spiele längst nicht mehr nur im schottischen Hochland statt.</strong></p>
<p><a title="Pfahlwurf bei den Highland Games ©flickr/foxypar4" rel="lightbox" href="http://www.i-uk.com/?attachment_id=1525"><img class="alignleft size-medium wp-image-1525" style="border: 0pt none; padding: 3pt 10pt 3px 0px;" title="Pfahlwurf bei den Highland Games ©flickr/foxypar4" src="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/Pfahlwurf-bei-den-Highland-Games-foxypar4-224x400.jpg" alt="" width="224" height="400" /></a>Stattdessen finden sich Highland Games inzwischen auch überall dort, wo es auch <strong>schottisch-stämmige Gemeinden</strong> gibt, und sogar so mancher Nicht-Schotte findet <strong>Spaß </strong>an den ungewöhnlichen Wettkämpfen. Trotzdem: Wer es <strong>besonders traditionell </strong>mag, sollte sich direkt in die Wiege der Highland Games begeben und sich vor Ort von den <strong>sportlichen Künsten</strong> der Teilnehmer überzeugen. Die bekannteste Veranstaltung ist wohl jene in <strong>Braemar</strong>, Aberdeenshire, bei der Anfang September meist sogar die <a title="Pfahlwurf bei den Highland Games ©flickr/foxypar4" rel="lightbox" href="http://www.i-uk.com/?attachment_id=1525">königliche Familie</a> anwesend ist, die größte dürfte das im August stattfindende <strong>Cowal Highland Gathering </strong>sein, die alljärlich rund 3.500 Teilnehmer und bis zu 20.000 Besucher anlockt.</p>
<h3><strong>Highland Games: Möge der beste Schotte gewinnen</strong></h3>
<p>Wann und wo die <strong>Tradition </strong>dieser Spiele begann, lässt sich heute nicht auf den Punkt festlegen, doch die Highland Games sind wohl ein Produkt jener Zeit, als die <a href="/tag/kelten/" target="_blank">Kelten</a> das heutige Schottland bewohnten. Einige Forscher glauben, dass ein vom schottischen <strong>König Malcolm III</strong>. im 11. Jahrhundert veranstalteter Wettlauf der Ursprung der modernen Highland Games war, doch die <strong>Wurzeln </strong>der sportlichen Kämpfe dürften wohl noch sehr viel früher zu finden sein. Jedenfalls hat sich die Tradition bis heute gehalten, jedes Jahr finden <strong>hunderte ähnliche Veranstaltungen</strong> statt, bei denen sich begleitet von Musik und Tanz hartgesottene Männer wie Frauen in den unterschiedlichsten Disziplinen messen.<br />
<span id="more-1517"></span></p>
<h3><strong>Vom Schwertkampf bis zum Baumstammwerfen</strong></h3>
<p>Am interessantesten für die Zuschauer und am prestigeträchtigsten für die Teilnehmer sind dabei die sogenannten <strong>Heavy Events</strong>, also jene Disziplinen, in denen es um pure <strong>Muskelkraft </strong>geht. Da werden Strohballen, Pfähle, Steine, schwere Hammer, Gewichte verschiedenster Größen und ganze Baumstämme gestoßen, <strong>geworfen </strong>oder über eine möglichst weite Strecke getragen. In anderen Sportarten messen sich die Sportler in <strong>Schnelligkeit </strong>und <strong>Ausdauer</strong>, wenn sie in Sprints, Bergauf- oder Bergabläufen, Querfeldein- und Hindernisrennen gegeneinander antreten. Oder aber sie versuchen in Ringkämpfen, ihre <strong>Kraft </strong>und <strong>Beweglichkeit </strong>unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Wieder andere Disziplinen fordern eher die Geschicklichkeit, das tänzerische oder musische Talent der Teilnehmer: Es gibt <strong>Hirten-Wettbewerbe</strong>, in denen Züchter und Trainer das Können ihrer Schäferhunde demonstrieren; <strong>Pfeifwettbewerbe</strong>, bei denen <strong>Einzelkämpfer oder Gruppen</strong> gegeneinander antreten; Dance Battles, bei denen man sich in traditionellen schottischen Tänzen übt; oder <strong>Show-Schwertkämpfe</strong>, in denen das Erbe keltischer Krieger auf unblutige Weise bewahrt wird.</p>
<h3><strong>Dudelsack und Trommeln: Musik bei den Highland Games</strong></h3>
<p>Bei einer solch traditionellen Veranstaltung darf in Schottland der <strong>Dudelsack</strong> natürlich nicht fehlen. Genau genommen gehören die Blasinstrumente ebenso zu den <a href="/tag/highlands/" target="_blank">Highland</a> Games wie die eigentlichen Wettbewerbe. Bläser und <strong>Trommler </strong>treten dabei in großen Verbänden an und sorgen für eine <strong>einzigartige musikalische Untermalung</strong>, welche die ungeübten Ohren von Nicht-Schotten schon einmal herausfordern kann. Doch im <strong>Takt </strong>dieser unverwechselbaren Instrumente schlägt das <strong>Herz Schottlands</strong>, und beim Anblick der traditionellen Highland Games blüht es erst so richtig auf.</p>
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		<title>Berühmte Briten: Charles Darwin, Vater der Evolutionstheorie</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 16:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Naturalist Charles Darwin ist nicht nur einer der berühmtesten Briten, sondern einer der bekanntesten Forscher aller Zeiten. Mit seiner Evolutionstheorie erschütterte er die christliche Glaubenslehre und entwickelte neue Paradigmen für die Naturwissenschaften. Daher gilt Charles Darwin heute als einer der bedeutendsten Naturkundler aller Zeiten, immerhin legte er den Grundstein für vollkommen neue wissenschaftliche Forschungszweige. Allerdings fanden seine Theorien bekanntermaßen nicht überall Anklang und einige seiner Thesen blieben lange Zeit höchst umstritten. Doch so wie sich Darwins Ansicht nach stets [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Naturalist Charles Darwin ist nicht nur einer der berühmtesten Briten, sondern einer der bekanntesten Forscher aller Zeiten. Mit seiner Evolutionstheorie erschütterte er die christliche Glaubenslehre und entwickelte neue Paradigmen für die Naturwissenschaften.</strong></p>
<p><a title="Charles Darwin ©flickr/cyanocorax" rel="lightbox" href="http://www.i-uk.com/?attachment_id=1497"><img class="alignleft size-medium wp-image-1497" style="border: 0pt none; padding: 3pt 10pt 3px 0px;" title="Charles Darwin ©flickr/cyanocorax" src="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/Charles-Darwin-cyanocorax-348x400.jpg" alt="" width="332" height="374" /></a>Daher gilt Charles Darwin heute als einer der <strong>bedeutendsten Naturkundler</strong> aller Zeiten, immerhin legte er den Grundstein für vollkommen neue wissenschaftliche Forschungszweige. Allerdings fanden seine <strong>Theorien </strong>bekanntermaßen nicht überall Anklang und einige seiner Thesen blieben lange Zeit höchst umstritten. Doch so wie sich Darwins Ansicht nach stets <strong>der Stärkere</strong> durchsetzt, konnten sich auch seine Theorien schließlich behaupten, wobei beispielsweise seine <strong>Selektionstheorie </strong>erst nach seinem Tod ihren Durchbruch feiern konnte.<br />
<span id="more-1495"></span></p>
<h3><strong>Charles Darwin: Ein Brite erschüttert die (Glaubens-)Welt</strong></h3>
<p>Geboren wurde Charles Robert Darwin <strong>1809 </strong>in der Stadt <strong>Shrewsbury </strong>in den <a href="/tag/england/" target="_blank">englischen</a> <strong>West Midlands</strong> nahe der Grenze zu <a href="/tag/wales/" target="_blank">Wales</a>. Als Sohn eines Arztes (Robert Darwin, 1766-1848) und Enkel eines Naturforschers (Erasmus Darwin, 1731-1802) schien sein <strong>Interesse an der wissenschaftlichen Erkundung der Welt</strong> nicht ungewöhnlich. Von theoretischem Unterricht hielt er offenbar nicht viel, lieber sammelte er Steine, Muscheln und andere <strong>Naturobjekte</strong>, um sie zu studieren, oder beobachtete Tiere in ihrem natürlichen Umfeld. Gleichzeitig regte sein älterer Bruder Erasmus das Interesse des jungen Charles an <strong>chemischen Prozessen</strong> an, als die beiden gemeinsam verschiedenste <strong>Experimente </strong>durchführten.</p>
<p><strong>1925 </strong>nahm Charles Darwin das<strong> Studium der Medizin</strong> an der Universität von <a href="/tag/edinburgh/" target="_blank">Edinburgh</a> auf, und auch hier war er mehr an wissenschaftlicher Erkundung interessiert als an trockenen Stoffen. Er lernte, sein <strong>Umfeld genau zu beobachten</strong> und seine Erkenntnisse zu dokumentieren, doch so richtig warm wurde er mit der Medizin trotzdem nicht. Auf Anraten seines Vaters, der ihn gern als <strong>Pfarrer </strong>sehen wollte, wechselte er daher nach <strong>Cambridge</strong>, wo er <strong>1831 </strong>den Bachelor of Arts erlangte.</p>
<h3><strong>Charles Darwin: Ein Brite erschüttert die (Glaubens-)Welt</strong></h3>
<p>Während seines <a href="/tag/studium/" target="_blank">Studiums</a> hatte Darwin sich dank diverser Mentoren sich in <strong>verschiedenen Zweigen der Naturwissenschaft</strong> kundig gemacht, sowohl in der Botanik und Biologie als auch in der Geologie. Dazu gehörten natürlich auch <strong>wissenschaftliche Exkursionen</strong>, und die hier gesammelten Erfahrungen ermöglichten es Darwin, im Dezember 1831 auf der <strong>HMS Beagle</strong> als naturwissenschaftlicher Berater anzuheuern. Die lange Seereise nach Südamerika, Australien und Afrika ging nicht spurlos an Darwin vorbei, doch der junge Forscher erkundete mit Begeisterung die unbekannten <strong>Landschaften</strong>, die ungewöhnliche <strong>Tier- und Pflanzenwelt</strong>, die sich ihm auf den Landgängen darboten. Anhand von gefundenen <strong>Fossilien</strong> entwickelte er erste eigene <strong>Theorien</strong>, zum Beispiel über den Entstehungsprozess von Korallenriffs.</p>
<p>Seine umfangreichen <strong>Notizen </strong>und <strong>Probensammlungen </strong>bildeten das Ausgangsmaterial für die Entwicklung der Darwin’schen <strong>Artentheorie</strong>. Gestützt auf Thesen seiner Wissenschaftskollegen veröffentliche er nach und nach verschiedene Schriften, sowohl <strong>Reiseberichte </strong>als auch Darlegungen seiner Theorien, bis 1859 mit „<strong>On the Origins of Species […]</strong>“ eines seiner Hauptwerke entstand. Die These, dass die Evolution für die Entstehung der Arten verantwortlich war und ist, fand unter seinen Kollegen sofort <strong>großen Anklang</strong>, nicht jedoch Darwins Ansicht, dass <strong>natürliche Selektion</strong> für diesen Prozess verantwortlich sei.</p>
<p>Auch seine folgenden Schriften sorgten für <strong>jede Menge Aufregung </strong>in der Welt der Wissenschaft, während <strong>Theologen</strong>, Philosophen und auch andere Geisteswissenschaftler zum Teil sehr heftig auf Darwins Thesen reagierten und vor allem seine <strong>Evolutionstheorie </strong>wegen dem hier implizierten <strong>Widerspruch zur christlichen Lehre</strong>, in dessen Mittelpunkt Gott als alleiniger Schöpfer steht und der Mensch als einzigartiges Wesen, nicht als <strong>Produkt der Evolution</strong>, begriffen wird, stark angriffen.</p>
<p>Heute ist diese Theorie weitgehend <strong>akzeptiert</strong>, wenn es auch immer noch Diskussionen um ihre <strong>Vereinbarkeit </strong>mit den biblischen Lehren gibt. Darwins Selektionstheorie allerdings wurde erst mit der Entwicklung der sogenannten <strong>synthetischen Evolutionstheorie</strong> im 20. Jahrhundert akzeptiert, doch seine Forschungen bildeten den Ausgangspunkt für wissenschaftliche Disziplinen wie die <strong>Verhaltenslehre </strong>oder die <strong>Soziobiologie</strong>. Er wurde Namensgeber für eine Reihe von Konzepten und wissenschaftlichen Bewegungen, sogar die Theorien anderer Forscher werden heute unter dem Begriff <strong>Darwinismus </strong>zusammengefasst. Damit ist die Rolle Charles Darwins in der Geschichte der modernen Wissenschaft unumstritten und sein Name leuchtet nicht umsonst in den Ranglisten der<strong> bedeutendsten Briten aller Zeiten</strong>.</p>
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		<title>Cornish Pasties: Cornwall von seiner leckersten Seite</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Spezialität]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Cornish Pasties sind eine englische Spezialität, die vor allem mit der Region Cornwall in Verbindung gebracht werden, deren Namen sie tragen. Doch genießen kann man die kleinen gefüllten Teigtaschen in allen Teilen des Landes. Erste Belege für die Cornish Pasties gibt es bereits aus dem 13. Jahrhundert, so können sich die Menschen Cornwall also einer langen Tradition rühmen. Heute zählen die Teigtaschen zu den bekanntesten Produkten dieser Region und sollten von jedem Besucher einmal probiert werden. Auch selber machen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Cornish Pasties sind eine englische Spezialität, die vor allem mit der Region Cornwall in Verbindung gebracht werden, deren Namen sie tragen. Doch genießen kann man die kleinen gefüllten Teigtaschen in allen Teilen des Landes.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/KwFUOsA5MEo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/KwFUOsA5MEo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Erste <strong>Belege </strong>für die Cornish Pasties gibt es bereits aus dem <strong>13. Jahrhundert</strong>, so können sich die Menschen Cornwall also einer langen Tradition rühmen. Heute zählen die Teigtaschen zu den <strong>bekanntesten Produkten dieser Region</strong> und sollten von jedem Besucher einmal probiert werden. Auch selber machen ist natürlich eine Option, allerdings braucht es etwas <strong>Geduld </strong>und vor allem viel <strong>Fingerspitzengefühl</strong>, um die Füllung sicher im Teigmantel unterbringen zu können. Das Umschlagen des Teiges gilt gar als das eigentliche Geheimnis und der<strong> typisch geformte Rand</strong> als wichtigstes Merkmal einer authentischen Cornish Pasty, er macht sie unverwechselbar.<br />
<span id="more-1471"></span></p>
<h3><strong>Cornish Pasty Association: So müssen Cornish Pasties aussehen</strong></h3>
<p>Die <strong>Produktion </strong>und der <strong>Vertrieb </strong>der Cornish Pasties spielen demnach seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle in der <a href="/tag/wirtschaft/" target="_blank">Wirtschaft</a> Cornwalls. Nicht zuletzt deswegen sind die Menschen hier stolz auf ihre <a href="/tag/spezialitat/" target="_blank">Spezialität</a><strong> </strong>– So sehr, dass sich sogar eine eigene <strong>Organisation</strong>, die <strong>Cornish Pasty Association</strong>, darum kümmert, diese Tradition zu bewahren und bekannter zu machen. <strong>2002 </strong>schlossen sich dazu <strong>über 50 lokale Produzenten </strong>der köstlichen Teigtaschen zusammen und gründeten die CPA, deren oberstes Ziel es heute ist, die <strong>Integrität ihres Produkts zu bewahren</strong>. So wird streng darauf geachtet, dass alle Erzeugnisse, die unter dem Namen Cornish Pasties angeboten werden, auch den <strong>Standards </strong>und <strong>Qualitätsanforderungen</strong> entsprechen, die dafür festgelegt wurden.</p>
<p>Und diese <a href="http://www.cornishpastyassociation.co.uk/pasties.html" target="_blank">Regeln</a> sind streng. Der CPA zufolge, zeigt eine Cornish Pasty eine <strong>klare D-Form</strong>. Der Teig ist stets an der Seite, meist auf der geschwungenen, umgeschlagen, niemals oben auf der Teigtasche. Außerdem muss er <strong>goldbraun </strong>sein und dank einer <strong>Glasur </strong>mit Milch oder geschlagenem Ei schön glatt und glänzend. Die Füllung muss stückig sein und <strong>mindestens 12,5% Rindfleisch</strong> enthalten, außerdem Zwiebel, Kohl- beziehungsweise Steckrübe und Kartoffel. Das Ganze wird leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt, <strong>Geschmacksverstärker</strong>, Aromastoffe oder Ähnliches sind <strong>streng verboten</strong>. Und die allerwichtigste Vorschrift, wenn es nach der Cornish Pasty Association geht: Das Produkt muss in <strong>Cornwall</strong> hergestellt worden sein.</p>
<h3><strong>Traditionelle Cornish Pasties: Rezept für 4 Portionen</strong></h3>
<p>Nun gibt es natürlich auch<strong> Pasty-Bäcker</strong> in anderen Teilen des Landes, die ihre Produkte sicherlich nicht als weniger gut oder authentisch ansehen. Und <strong>selber machen</strong> darf man die Pasties ja auch, immerhin stellt die CPA dafür sogar ein <strong>traditionelles Originalrezept</strong> zur Verfügung. Damit die <strong>Cornish Pasty</strong> hiernach möglichst lecker wird, muss man natürlich nicht erst nach Cornwall fahren, sondern nur das Rezept befolgen.</p>
<p><strong>Zutaten</strong></p>
<ul>
<li>450 g Rindfleisch</li>
<li>450 g Kartoffeln</li>
<li>250 g Kohl-/Steckrüben</li>
<li>200 g Zwiebeln</li>
<li>500 g Mehl Typ 550 oder 812</li>
<li>120 g Butter</li>
<li>25 g Margarine</li>
<li>Salz, Pfeffer</li>
<li>Milch oder Eigelb zum Bestreichen</li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung </strong></p>
<ol>
<li>Das <strong>Fett </strong>in das <strong>Mehl </strong>einarbeiten, bis es krümelig wird.</li>
<li>175 ml kaltes <strong>Wasser </strong>und 5 Gramm <strong>Salz </strong>dazugeben und alles zu einem elastischen Teig verarbeiten. Dies dauert eine Weile. Den <strong>Teig</strong> dann für etwa 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.</li>
<li>Das <strong>Fleisch </strong>waschen, trocken tupfen und in kleine Würfel schneiden.</li>
<li><strong>Zwiebeln </strong>abziehen, <strong>Kartoffeln </strong>und <strong>Rübe </strong>schälen und alles würfeln. Mit dem Fleisch vermischen und alles gut mit <strong>Salz </strong>und <strong>Pfeffer </strong>würzen.</li>
<li>Den Teig vierteilen, jeden Teil <strong>kreisförmig ausrollen</strong> und jeweils ein Viertel der <strong>Füllung </strong>auf eine Seite des Kreises setzen.</li>
<li>Nach Belieben können nun noch ein paar <strong>Butterflöckchen </strong>auf der Füllung verteilt werden.</li>
<li>Den Teig <strong>umklappen</strong>, so dass beide Kreishälften genau übereinander liegen, und die Ränder leicht einrollen, um sie zu <strong>verschließen</strong>.</li>
<li>Die Pasties mit <strong>Milch </strong>oder geschlagenem <strong>Eigelb </strong>bestreichen und bei 210° im E-Herd 50-60 Minuten backen.</li>
</ol>
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		<title>Cardiff: Hauptstadt von Wales</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kelten]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wales]]></category>

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		<description><![CDATA[Die walisische Hauptstadt ist zugleich die größte Stadt dieser sogenannten keltischen Nation und die zehntgrößte Stadt des Vereinigten Königreiches. Hier schlägt das kulturelle, wirtschaftliche und sportliche Herz der Waliser. Natürlich ist Cardiff längst nicht die einzige bedeutende Stadt in Wales, doch sie ist definitiv das ökonomische und kulturelle Zentrum dieses Teils der britischen Inseln. Rund 350.000 Einwohner leben in Cardiff und seinen Vororten, die für etwa 20 Prozent des walisischen Bruttoinlandsprodukts sorgen. Auch in bildungstechnischer Hinsicht ist Cardiff das Herz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die walisische Hauptstadt ist zugleich die größte Stadt dieser sogenannten keltischen Nation und die zehntgrößte Stadt des Vereinigten Königreiches. Hier schlägt das kulturelle, wirtschaftliche und sportliche Herz der Waliser.</strong></p>
<p><a title="Cardiff Castle, Wales ©flickr/beapen" rel="lightbox" href="http://www.i-uk.com/?attachment_id=1465"><img class="alignnone size-full wp-image-1465" title="Cardiff Castle, Wales ©flickr/beapen" src="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/Cardiff-Castle-Wales-beapen.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Natürlich ist Cardiff längst nicht die einzige bedeutende Stadt in Wales, doch sie ist definitiv das <strong>ökonomische und kulturelle Zentrum</strong> dieses Teils der britischen Inseln. Rund <strong>350.000 Einwohner </strong>leben in Cardiff und seinen Vororten, die für etwa 20 Prozent des walisischen Bruttoinlandsprodukts sorgen. Auch in bildungstechnischer Hinsicht ist Cardiff das Herz von Wales, beherbergt die Stadt doch<strong> drei Universitäten </strong>sowie ein eine <strong>Musik- und Theaterschule</strong>.<br />
<span id="more-1463"></span></p>
<h3><strong>Cardiff: Von der neolithischen Siedlung zur walisischen Hauptstadt</strong></h3>
<p>Archäologische Untersuchungen zeigen, dass das Gebiet des heutigen Cardiff bereits in der <strong>Bronzezeit</strong>, vor mehreren tausend Jahren, besiedelt war. <a href="/tag/kelten/" target="_blank">Keltische</a> <strong>Stämme </strong>richteten sich hier ein, bevor schließlich die <strong>Eroberer des Römischen Reiches</strong> in Großbritannien einfielen und hier eine militärische <strong>Festung </strong>errichteten, die sich am heutigen nord-westlichen Rand der Stadt befand und um welche sich im Laufe der Zeit auch <strong>Zivilisten</strong> ansiedelten. Als die Römer schließlich abzogen, verkümmerte die Siedlung wahrscheinlich, bis vor gut 1.000 Jahren die <strong>Normannen </strong>hierher kamen.<br />
<strong><br />
William der Eroberer</strong> begann mit dem Bau einer Festung auf den Ruinen der römischen Anlage, und bis heute ziert <strong>Cardiff Castle</strong> das Bild der Stadt, auch wenn es im Laufe der Jahrhunderte einige Veränderungen über sich ergehen lassen musste. Was heute<strong> eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten </strong>ist, bildete im Mittelalter das Herz einer Siedlung, die stetig wuchs, im Zuge der <strong>Eingliederung von Wales in das englische Reich</strong> im 16. Jahrhundert zum Verwaltungssitz des neu gegründeten Shire of Glamorgan wurde, 1905 den Stadtstatus erhielt und <strong>1955 </strong>schließlich zur <strong>Hauptstadt </strong>von <a href="/tag/wales/" target="_blank">Wales</a> erklärt wurde.</p>
<h3><strong>Sehenswürdigkeiten in Cardiff</strong></h3>
<p>Wie bereits erwähnt gehört <strong>das ab 1081 erbaute Cardiff Castle </strong>zu den unbedingten <strong>Must-Sees</strong> für jeden Besucher der Stadt. Von den teils noch erhaltenen römischen Mauern über den normannischen Neubau bis zu den zahlreichen Umbauten der folgenden Jahrhunderte ist Cardiff Castle ein <strong>beeindruckendes Zeugnis der Vergangenheit</strong> und bringt die lange <a href="/tag/geschichte/" target="_blank">Geschichte</a> der Stadt überdeutlich ans Tageslicht. Deutlich jünger, aber nicht weniger beachtenswert sind <strong>Castell Coch</strong>, das im 19. Jahrhundert im Stil des <strong>Gothic Revival</strong> entstand, sowie das Herrenhaus <strong>St. Fagans</strong>, in dem heute das nationale historische Museum untergebracht ist.</p>
<p>Wer eher für moderne Architektur übrig hat, wird am <strong>Millennium Stadium </strong>oder dem <strong>Wales Millennium Centre</strong> sicher mehr Freude haben. Letzteres ist außerdem erster Anlaufpunkt für Liebhaber des Theaters und Balletts, der Oper und Musicals, wobei es noch diverse andere <strong>Spielstätten </strong>gibt, in der walisische, britische und internationale <strong>Künstler</strong> zeigen, was sie können. Ansonsten gilt wie in ganz Wales vor allem die <strong>Natur</strong> um die Stadt herum als einzigartige <a href="/tag/sehenswurdigkeiten/" target="_blank">Sehenswürdigkeit</a>, Ausflüge in die ländliche Umgebung sind daher für <strong>Wanderer </strong>und <strong>Erholungssuchende </strong>die ideale Art, ihren Besuch in Cardiff noch zu toppen.</p>
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		<title>Der Linksverkehr</title>
		<link>http://www.i-uk.com/der-linksverkehr</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 11:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Linksverkehr mag uns seltsam erscheinen, aber im Grunde ist es doch nur konsequent, dass sich die Insel auch in diesem Punkt von den meisten anderen Ländern Europas abhebt. Die Briten sind eben gern ein wenig anders. Ob nun Linksverkehr oder Rechtsverkehr besser, richtiger oder sicherer ist, lässt sich nicht sagen. Die Unfallstatistiken sind davon unberührt und so ist es wohl einfach eine Sache der Gewohnheit, was man als die bevorzugte Fahrtseite empfindet. Doch wie kam es eigentlich zu der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Linksverkehr mag uns seltsam erscheinen, aber im Grunde ist es doch nur konsequent, dass sich die Insel auch in diesem Punkt von den meisten anderen Ländern Europas abhebt. Die Briten sind eben gern ein wenig anders.</strong></p>
<p><strong><a title="Linksverkehr ©Flickr/luiz. gh" rel="lightbox" href="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/linksverkehr-luiz-gh.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1453" title="Linksverkehr ©Flickr/luiz. gh" src="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/linksverkehr-luiz-gh.jpg" alt="" width="520" height="346" /></a><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ob nun <strong>Linksverkehr </strong>oder <strong>Rechtsverkehr </strong>besser, richtiger oder sicherer ist, lässt sich nicht sagen. Die <strong>Unfallstatistiken </strong>sind davon unberührt und so ist es wohl einfach eine Sache der <strong>Gewohnheit</strong>, was man als die bevorzugte Fahrtseite empfindet. Doch wie kam es eigentlich zu der unterschiedlichen Entwicklung im Straßenverkehr und was war zuerst da? Der Rechtsverkehr oder der Linksverkehr? Fragen, auf die es keine hundertprozentigen Antworten gibt, doch diverse <strong>Erklärungen </strong>und <strong>Vermutungen </strong>geben Hinweise auf die Entstehung der Fahrtrichtungen.<span id="more-1438"></span></p>
<h3><strong>Linksverkehr: Ein seltsames Phänomen oder eine plausible Fahrweise?</strong></h3>
<p>Dass es <strong>Regelungen </strong>geben muss, die klären, auf welcher Seite sich begegnende Fahrzeuge auszuweichen haben, ist klar. Früher wurde dies durch <strong>Konvention</strong>, später durch <strong>Rechtsvorschriften </strong>eindeutig festgelegt, da besonders durch das erhöhte Aufkommen des <strong><a href="/mietwagen-fahren-im-vereinigten-konigreich" target="_blank">Automobilverkehrs</a> </strong>einheitliche Vorschriften unabdingbar wurden. Vermutlich wurde früher vermehrt links gefahren bzw. geritten, was auch eine <strong>alte römische Münze</strong> aus der Zeit um 50 v. Chr. und 50 n. Chr. belegen soll. Darauf abgebildet sind zwei Reiter die an der rechten Schulter aneinander vorbeiziehen, was ein Indiz für den <strong>Linksverkehr </strong>darstellt. Warum man sich in den meisten Ländern der Welt für den Rechtsverkehr und in einigen Ländern hingegen für die linke Seite entschied, lässt sich nicht eindeutig sagen, wobei es sowohl für die eine, als auch für die andere Fahrweise <strong>Erklärungsansätze </strong>gibt.</p>
<h3><strong>Warum man auf der Insel links fährt</strong></h3>
<p>Als besonders einleuchtend gilt die <strong>Hypothese</strong>, dass sich der Linksverkehr von der <strong>Schwerthaltung der <a href="/camelot-sagenhafter-hof-von-konig-artus" target="_blank">Ritter</a> im Mittelalter </strong>ableiten lässt, welche in den meisten Fällen Rechtshänder waren und ihre Waffe entsprechend in dieser Hand hielten, was zur Folge hatte, dass man bei Kämpfen unweigerlich links aneinander vorbeizog, um den Gegner effektiv zu gefährden. Außerdem ist es für rechtshändige Personen gebräuchlicher, ein <strong>Pferd </strong>von links zu besteigen, also <strong>zuerst mit dem rechten Bein </strong>über den Rücken des Tieres zu schwingen, was zu der Gewohnheit führte, dass in der Regel <strong>von links losgeritten</strong> wurde.</p>
<p>Möglich ist auch, dass der Linksverkehr aus der <strong>Kanal-Schifffahrt</strong> kommt. Bei den Briten war das Ruder auf der rechten Seite montiert und um dieses frei zu halten, legte man auf der linken Seite an und fuhr entsprechend auch links, um eine <strong>gefährliche Kreuzung der Fahrrinne</strong> bei der Anfahrt zu vermeiden.</p>
<p>Eine <strong>Ausnahme </strong>der Linksregelung gibt es in <a href="/tag/england" target="_blank">England</a> übrigens in der kurzen <strong>Privatstraße </strong>„<strong>Savoy Court</strong>“ vor dem Savoy Theatre in <a href="/tag/london" target="_blank">London</a>, um hier vor einer Vorstellung einen Rückstau vor dem Eingang des Savoy Hotels zu vermeiden.</p>
<p>Aktuell herrscht in <strong>59 Ländern</strong> auf der Welt Linksverkehr, wobei in <strong>Europa </strong>neben <strong>Großbritannien </strong>auch noch in <strong>Irland</strong>, <strong>Zypern </strong>und <strong>Malta</strong> links gefahren wird.</p>
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		<title>„The Boat-Race“ &#8211; Cambridge vs. Oxford</title>
		<link>http://www.i-uk.com/%e2%80%9ethe-boat-race%e2%80%9c-cambridge-vs-oxford</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 11:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[College]]></category>
		<category><![CDATA[Oxford]]></category>

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		<description><![CDATA[Jährlich findet in London auf der Themse das traditionelle Bootsrennen, „The Boat-Race“, zwischen den renommierten Universitäten Oxford und Cambridge, statt. Das Bootsrennen zwischen Oxford und Cambridge, welches zum ersten Mal am 10. Juni 1829 ausgetragen, zieht jährlich über eine viertel Million Menschen an. Auf der Themse liefern sich die Studenten beider Unis im Achter einen Ruderwettlauf, der auch schon mal in die Hose gehen kann. Dass „The Boat-Race“ im nächsten Jahr auch wieder stattfinden wird, und das zum 158. Mal, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jährlich findet in London auf der Themse das traditionelle Bootsrennen, „The Boat-Race“, zwischen den renommierten Universitäten Oxford und Cambridge, statt.</strong></p>
<p><strong><a title="„The Boat Race“ ©Flickr/tpholland" rel="lightbox" href="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/The-Boat-Race-tpholland.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1428" title="„The Boat Race“ ©Flickr/tpholland" src="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/The-Boat-Race-tpholland.jpg" alt="" width="489" height="367" /></a><br />
</strong></p>
<p>Das <strong>Bootsrennen </strong>zwischen Oxford und Cambridge, welches zum ersten Mal am 10. Juni 1829 ausgetragen, zieht jährlich über eine viertel Million <strong>Menschen </strong>an. Auf der Themse liefern sich die Studenten beider Unis im Achter einen Ruderwettlauf, der auch schon mal in die Hose gehen kann. Dass „<strong>The Boat-Race</strong>“ im nächsten Jahr auch wieder stattfinden wird, und das zum 158. Mal, ist jetzt schon klar. Wer aber das Rennen zwischen den zwei Rivalen gewinnen wird, das bleibt abzuwarten. Wie ist dieses <strong>Rennen</strong>, das ein totaler <strong>Publikumsmagnet </strong>ist, entstanden?<br />
<span id="more-1420"></span></p>
<h3><strong>„The Boat-Race“ &#8211; Oxford vs. Cambridge</strong></h3>
<p>„The Boat-Race“ oder auch „<strong>The Oxford Cambridge Boat Race</strong>” fand das erste Mal 1829 statt. Charles Merivale, Student am <a href="/tag/college/" target="_blank">St John&#8217;s College</a> in Cambridge, und sein Schulfreund, Charles Wordsworth, der in Oxford studierte, haben das Rennen ins <strong>Leben </strong>gerufen. Cambridge forderte damals Oxford zum Rennen heraus, und verlor. Das nächste Rennen fand daraufhin erst 1836, wobei der <strong>Austragungsort </strong>von Westminster nach Putney (<a href="/tag/london/" target="_blank">London</a>) verlegt wurde. Jetzt findet das Rennen jährlich entweder am letzten Samstag im März oder am ersten <strong>Samstag </strong>im April statt. Das Wetter spielt dabei eine untergeordnete Rolle, denn die Ruderer rudern auch bei Regen die insgesamt   6779 m lange Strecke entlang. Das Rennen beginnt in Putney, führt am „Fulham Stadion“ vorbei, unter der „<strong>Hammersmith Bridge</strong>“ durch, die eine Art Wende im Rennen ist, bis das <strong>Ziel</strong> kurz vor der „Chiswick-Bridge“ erreicht ist.</p>
<h3><strong>Skurrile Ereignisse während der Jahre</strong></h3>
<p>Die Rennen die seit 1836, mit einer <strong>Pause </strong>während des Zweiten Weltkriegs, stattgefunden haben, gehen nicht immer glatt vorüber. So ist es schon des Öfteren passiert, dass das Boot einer und sogar beider <strong>Crews</strong> gesunken ist. Dies liegt an den harten (oft Wetter-) <strong>Bedingungen</strong>, bei denen eine internationale Regatta abgesagt worden wäre. Dies haben sie beim „Boat-Race“ bisher noch nicht gemacht. Und so kam es, dass die Boote von Cambridge 1859 und 1978, und die Boote von <a href="/tag/oxford/" target="_blank">Oxford</a> 1925 und 1951 gesunken sind. 1912 sind sogar beide <strong>Boote </strong>gesunken, was dazu führte, dass das <strong>Rennen </strong>wiederholt werden musste. 1984 hat <strong>Cambridge </strong>es sogar geschafft, dass Boot einmal vor dem Rennen ausversehen in einen stationierten Kahn zu fahren, so dass sie noch vor dem Start gesunken sind.</p>
<p>Bisher hat Cambridge 80 Mal gewonnen, während <strong>Oxford </strong>mit 76 Siegen, knapp dahinter liegt. Das <strong>Rennen </strong>für 2012 wurde auf den 7. April 2012 gelegt. Beginnen soll es um, 14.15 Uhr. Wer dieses Mal als Sieger hervorgeht, ob überhaupt jemand ins <strong>Ziel </strong>kommt, wird sich dann <strong>rausstellen</strong>.</p>
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		<title>Schottland: Kleines Land, große Musiker</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 11:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schottland]]></category>
		<category><![CDATA[Glasgow]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl Schottland ein relativ kleines überschaubares Land ist hat es bereits viele berühmte Künstler verschiedener Stilrichtungen hervorgebracht. Die traditionellen Volkslieder sind darüber aber nicht in Vergessenheit geraten. Viele berühmte Musiker, die es zur Weltklasse gebracht haben stammen aus Schottland, darunter vor allem Künstler aus den Bereichen Pop und der klassischen Musik. Des Weiteren können die Schotten eine lange Volksmusiktradition ihr Eigen nennen, die auch heute noch in den Pubs gelebt wird. Aus historischen, geographischen, sowie sozialen Gegebenheiten haben sich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Obwohl Schottland ein relativ kleines überschaubares Land ist hat es bereits viele berühmte Künstler verschiedener Stilrichtungen hervorgebracht. Die traditionellen Volkslieder sind darüber aber nicht in Vergessenheit geraten.</strong></p>
<p><strong><a title="Dudelsackspieler  ©Flickr/jula julz" rel="lightbox" href="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/Dudelsackspieler-jula-julz.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1408" title="Dudelsackspieler  ©Flickr/jula julz" src="http://www.i-uk.com/wp-content/uploads/Dudelsackspieler-jula-julz.jpg" alt="" width="489" height="326" /></a><br />
</strong></p>
<p>Viele berühmte Musiker, die es zur <strong>Weltklasse </strong>gebracht haben stammen aus Schottland, darunter vor allem Künstler aus den Bereichen <strong>Pop </strong>und der <strong>klassischen Musik</strong>. Des Weiteren können die Schotten eine lange Volksmusiktradition ihr Eigen nennen, die auch heute noch in den Pubs gelebt wird. Aus <strong>historischen</strong>, <strong>geographischen</strong>, sowie <strong>sozialen Gegebenheiten</strong> haben sich im Laufe der Zeit Volkslieder entwickelt, die noch heute in den Kneipen gesungen werden. Nicht selten werden die Lieder von traditionellen Instrumenten wie dem <strong>Dudelsack </strong>oder der <strong>keltischen Harfe</strong> begleitet. In der Schottischen <strong>Volksmusik</strong> haben sich dabei die verschiedensten Musikstile herausgebildet, sodass dieser Bereich sehr vielfältig ist in seinem Angebot. Neben gälischer Musik ist auch der schottische Folk sehr beliebt. Die schottische Band <strong>Runrig </strong>kreierte einst sogar den Musikstil des <strong>Folk-Rock</strong>, welcher Elemente aus beiden Stilen miteinander verschmelzen lässt.<span id="more-1406"></span></p>
<h3>Die Bedeutung der klassischen Musik in Schottland</h3>
<p>Fans klassischer Musik werden schottische Talente wie die Schlagzeugerin<strong> Evelyn Glennie</strong> oder der Dirigent <strong>Sir Alexander Gibson</strong> nicht unbekannt sein. Die Komponisten <strong>Craig Armstrong</strong>, <strong>James MacMillan</strong> und <strong>Thea Musgrave</strong> sind ebenfalls schottischer Abstammung. Doch auch viele andere berühmte Künstler der internationalen klassischen Musikszene haben sich in <a href="/tag/schottland/" target="_blank">Schottland</a> niedergelassen. Unter ihnen befinden sich beispielsweise der britische Komponist <strong>Sir Peter Maxwell Davis</strong>, der in Tallinn geborene Dirigent <strong>Neeme Järvi</strong> oder die Komponistin <strong>Sally Beamish</strong>. Das besondere Highlight für Musiker dieser Stilrichtung ist das „<strong>Edinburgh International Festival</strong>“, welches das nächste mal vom <strong>9. August – 2. September 2012 </strong>stattfinden wird.</p>
<h3>Ein kleines Land bringt viele erfolgreiche Popmusiker hervor</h3>
<p>Zu den ersten schottischen Popstars, noch vor der Beatles-Ära, gehörte der aus <a href="/tag/glasgow/" target="_blank">Glasgow</a> stammende, selbsternannte „King of Skiffle“, <strong>Lonnie Donegan</strong>. Nach ihm folgten zahlreiche Künstler, von denen einige sich nur als „One-Hit-Wonder“ kurzzeitig behaupten konnten. Heutzutage gelingt es, in Anbetracht der Landesgröße, relativ vielen schottischen Bands und Künstlern sich in den internationalen Charts zu etablieren. Bands wie <strong>Franz Ferdinand</strong>, <strong>Travis</strong>,<strong> Wet Wet Wet</strong> und <strong>The Fratellis</strong> sind nur einige von ihnen.<br />
Mit dem Festival „<strong>T-in-the-Park</strong>“ ist in Schottland eines der größten Rock-Pop Festivals Europas beheimatet. Auf dem Balado-Flugfeld bei Kinross spielen nur die Elite  des <a href="/„britpop“-ursprunge-und-zukunft" target="_blank">Britpop</a> und der Rockszene, sodass ein Besuch mehr als nur zu empfehlen ist.</p>
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