David Beckham: Britische Stilikone und Ex-Nationalspieler
David Beckham ist einer der berühmtesten Fußballer der Welt, obwohl er schon seit geraumer Zeit sehr viel weniger durch seine Ballkünste als durch das Ausleben seiner modischen und stilbewussten Seite auf sich aufmerksam macht.
Wenn David Beckham zu seinen Zeiten als englischer Nationalspieler den Rasen betrat, erwarteten seine Fans Fußballkunst vom Allerfeinsten – und meistens bekamen sie die auch. Natürlich hat selbst ein David Beckham mal schlechte Tage, doch nicht umsonst wurde er von der brasilianischen Fußball-Legende Pelé höchst selbst in die Liste der 125 besten Fußballer der Welt aufgenommen. Heute spielt er als Ballkünstler bei Los Angeles Galaxy zwar keine so bedeutende Rolle mehr im internationalen Fußball wie noch zu seinen Zeiten bei Manchester United, doch als Stilikone und Werbefigur weiß er sich immer noch in den Medien präsent zu halten.
Die Anfänge des David Beckham
Geboren wurde David Robert Joseph Beckham 1975 in London und schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für den Fußball. Kein Wunder, war er als Sohn zweier begeisterter ManU-Fans doch stets mittendrin im Fußballfieber. So war es wenig erstaunlich, dass er schließlich in der Fußballschule von Bobby Charlton in Manchester landete, wo er eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass er nicht nur über eine enorme Leidenschaft für den Sport, sondern auch das nötige Können verfügte. Mit dem Sieg bei einem Talentwettbewerb erwarb er sich das Privileg, an einem Training des FC Barcelona teilzunehmen, und spätestens hier dürfte sich sein Berufswunsch endgültig manifestiert haben.
Beckham spielte in der Jugendmannschaft der Ridgeway Rovers, absolvierte ein Probetraining bei Leyton Orient, besuchte die Fußballschule des Londoner Vereins Tottenham Hotspur und landete letztlich doch dort, wo alles angefangen hatte: bei Manchester United. Seinen ersten Vertrag unterschrieb er 1991 und schon im Folgejahr gewann er als Jugendspieler mit seinem Team den FA Youth Cup. Von hieran war sein Weg in die erste Mannschaft und schließlich ins Nationalteam als einer der besten und erfolgreichsten Spieler nicht nur in England, sondern auf der ganzen Welt, vorprogrammiert.
David Beckham: Sportliches Vorbild und modischer Trendsetter
Zu seinen Glanzzeiten als Nationalspieler jagte ein Werbevertrag den nächsten, und auch heute noch ist Beckham eine der präsentesten Figuren in der Medienlandschaft. Längst hat er sich einen Ruf als Stilikone und Trendsetter erworben, eifern doch unzählige junge Fans ihrem modischen Vorbild nach. Jede neue Frisur wird kopiert, jeder Stilwechsel angenommen. Seit Beckham ist der Modetrend Metrosexualität nicht nur salonfähig, sondern überhaupt erst als Massenphänomen greifbar.
Doch auch seine sportlichen Leistungen geraten nicht in Vergessenheit, wofür er mit der Gründung seiner eigenen Fußballschule zum Teil auch selbst gesorgt hat. Zwar wurde diese 2009 nach nur vier Jahren Existenz geschlossen, doch mit der Idee zu einer reisenden Schule arbeitet Beckham derzeit daran, sein Werk fortzusetzen. Für seine Vorbildfunktion und seine langjährigen sportlichen Leistungen wurde David Beckham 2003 von der Queen höchst persönlich zum Officer of the British Empire ernannt – eine zivile Ehrung, die nur jenen zuteil wird, die sich um ihr Land eindrucksvoll verdient gemacht haben. David Beckham, OBE, wie es jetzt also offiziell heißen müsste, bleibt bis zum heutigen Tag eine Ikone sowohl des Fußballs als auch der Modewelt und wird sich sicherlich noch eine ganze Weile länger durch einflussreiche Medienauftritte profilieren.