Beiträge vom Oktober 2011

Der englische Weihnachtsmann fing seine Karriere eigentlich nicht als Geschenkebringer an, sondern findet seine Wurzeln im sehr unchristlichen Heidentum. Father Christmas verbirgt aber auch unter christlicher Fahne so einige Geheimnisse.

Angeblich hat alles um Father Christmas mit dem heidnischen Gott Wodan angefangen, der im anglikanischen Raum in etwa mit dem nordischen Gott Odin verglichen werden konnte (eine Hinterlassenschaft der Wikinger Überfälle Englands), der aber der Wortherkunft her viel eher einem Merkur glich, da er auch mit Poesie, Inspiration, aber auch Wut in Verbindung gebracht wurde (In der Etymologie übersetzt sich der Wortteil “Wod” in diese verschiedenen Wörter, je nachdem, von welchem Sprachstamm man ausgeht).

   


Dass Brighton als „kleine Schwester Londons“ gilt, hat seine Berechtigung. Das Seebad im Süden Englands zieht mit zahlreichen Cafés, Restaurants, Geschäften und einem reichen kulturellen Angebot Alle in seinen Bann. Und dass die Sonne hier häufiger scheint als im restlichen Königreich, ist noch ein weiterer Grund, Brighton einen Besuch abzustatten.

Einem unbedeutenden Landarzt aus Sussex ist es zu verdanken, dass aus dem einstig winzigen Fischerdorf Brighthelmstone südlich von London eine wahre Szenestadt wurde. Richard Russel schickte seine drüsenkranken Patienten für Trink- und Badekuren in das nächstgelegene Fischerdorf und war über die positive und heilsame Wirkung selbst so überrascht, dass er 1753 darüber eine Dissertation schrieb, die dem Örtchen zu einem neuen Namen und wahrer Berühmheit verhalf. Die Veröffentlichung schlug in England ein wie eine Bombe, und fortan pilgerten ganze Heerscharen in den kurzerhand umbenannten Küstenort Brighton.